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März 2005
Bríd Ní Mhaoileoin and friends, 18. Februar 2005 im KIFF - Aarau, Schweiz

Brìd mit Band bei ihrem Auftritt im Februar 05 im Kulturzentrum in Aarau/Schweiz (Photo: A.Goriup)

Das K.I.F.F. (Kultur In der FutterFabrik) ist ein Kulturzentrum am Rande von Aarau. Bríd Ní Mhaoileoin spielte dort vor etwas weniger als 100 Zuhörern. Wie schade für die, die es verpasst haben.

Bríd wurde von Alan Burke (Gesang und Gitarre), Joe McHugh (Uilleann Pipes, Low Whistles und Mandoline), Wolf Zwiauer (Bassgitarre) und Vanessa Loerkens (Fiddles) begleitet. Das Konzert begann um 22.00 Uhr und Bríd eröffnete den Gig mit einer wunderschönen Version des irischen Klassikers "Green grows the Laurel". Ihr gefühlvoller Gesang wurde von Alan unterstützt, zwei Stimmen, die perfekt zusammenpassen. Ganz egal wer die Hauptstimme sang, das Publikum war begeistert. Alan trug "Shepherd Boy", Sweet Dirty Lane" und zwei weitere Traditionals in der irischen Sprache vor und brachte dabei seine Fans zum Toben.
Brìd mit Band bei ihrem Auftritt im Februar 05 im Kulturzentrum in Aarau/Schweiz (Photo: A.Goriup) Ich habe Joe McHugh bereits mehrmals in verschiedenen Besetzungen spielen gehört und jedes Mal bewundere ich sein Spiel auf den Pipes und Whistles wie zum Beispiel bei "Destitution". Bei der Zugabe griff er sogar zur Mandoline, um Alans Connemara Song zu begleiten. Wolf Zwiauer ist ein ausgezeichneter Bassist, der mit seinen rhythmischen Spiel Bríds Bodhrán Spiel unterstützte. Vanessa Loerkens spielt normalerweise bei der Westschweizer Band Elandir und ist eine sehr talentierte Fiddlerin. Ihr Zusammenspiel mit der Band war hervorragend und dies obwohl sie erst einige Stunden vor Konzertbeginn dazukam. Sie hatte lediglich eine CD erhalten um die Stücke einzuüben. Neben den Liedern brachte die Band auch einige mitreißende Dance Tunes vor, bei denen die Musiker mit ihrem Können brillierten.

Der Hauptteil des Programms bestand selbstverständlich aus Liedern von Bríds Debüt CD "Ar Mhuin Na Muice", einer Sammlung wunderschöner traditioneller irischer Lieder, die meisten in der irischen Sprache. "The Fuchsia" ist eine der wenigen Ausnahmen; es ist ein Lied, das ein Freund von Bríd geschrieben hat. "Bídeach na gCarad", Bheadh Buachaillín deas ag Síle", "An tSeánbhean Bhocht", "An Trocaillín Donn" und "Máire Bhruinneal" wurden ebenso gespielt wie einige meiner Lieblingsstücke.

"Bríd Óg Ní Mhaille" ist eine bezaubernde Ballade aus Donegal und ein tolles Beispiel für Bríds gefühlvollem Gesang. Bei "A Stór a Stór a ghrá" zeigt Bríd, dass sie auch rhythmische Songs perfekt vortragen kann und "Caíde sin don tsé sin?", das Bríd ganz alleine nur mit dem Bodhrán vortrug, weckte meine Sehnsucht nach mehr Sean-nos Gesang. Doch leider näherte sich das Konzert dem Ende und Bríd holte die Band auf die Bühne für das abschließende "Connemara".
Brìd mit Band bei ihrem Auftritt im Februar 05 im Kulturzentrum in Aarau/Schweiz (Photo: A.Goriup)
Es war das erste Mal, dass ich Bríd live auf der Bühne sah und es war ein atemberaubender Gig. Ich bin sicher, wir werden noch viel von dieser talentierten Sängerin hören. Mehr über ihre Musik und Sound Samples gibt es hier:

brid.euroots.com/







Adolf "gorhand" Goriup, Gorhand Music


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