AKTUELL

Januar 2003
MIDEM 2003: die bretonische Musik mit eigenem Stand vertreten

(Mitte von links nach rechts: Der französische Kultusminister,Jean Jacques Aillagon, Paul Zilk, der Präsident der Midem, Jean Louis Le Vallégant, der Vetreter der bretonischen Produzenten und Gilles Lozac'hmeur, Geschäftführer von L'OZ Production
Bereits zum zweiten Mal waren die bretonischen Musikproduzenten und Label in diesem Januar auf der weltgrößten Musikmesse in Cannes, der MIDEM, vertreten.

Wir berichteten bereits im Vorfeld der Messe von der Initiative der 2002 gegründeten "Association des Producteurs de Disques en Bretagne", die unter dem Titel "Filière du Disque en Bretagne" eine ein Sammelalbum mit diversen Titeln aus der bretonischen Produktion und ein kleines aber sehr ausführliches Verzeichnis der bretonischen Label, Produzenten und Herausgeber mit nach Cannes gebracht hat.

Insgesamt waren auf der MIDEM 12 bretonische Label vertreten. Finanziert wurde der eigene, 50 m² große Stand vom "Conseil Régional de Bretagne".
Jean-Louis Le Vallégant (links), ehemaliger Musikdirektor bei Coop Breizh und Vertreter der bretonischen Produzenten bei der Präsentation
Dank dieser Unterstützung hatten die bretonischen Produzenten die Möglichkeit, den Kontakt mit ausländischen und internationalen Vertriebsgesellschaften aufzunehmen und mit diesen Verträge auszuhandeln und zu unterzeichnen.

Auf Initiative einiger Label aus dem Bereich der traditionellen Musik (allen voran Gwenaël Henry von An Naer Produksion) haben die bretonischen Produzenten aus allen Bereichen der bretonischen Musikszene die "Association des Producteurs de Disques en Bretagne" gegründet, um den Vertrieb ihrer CDs auf nationaler und internationaler Ebene effektiver vorantreiben zu können.

Bei einigen der Label zeichnen sich im Zuge der Verhandlungen, die sie auf der MIDEM aufnehmen konnten tatsächlich auch erste Geschäftskontakte mit deutschen Vertriebspartnern ab, was den Bezug bretonischer CDs und anderer Produkte für deutsche Liebhaber dieser Musik wesentlich erleichtern könnte.

Wir werden weiter über diese Initiative und die Ergebnisse berichten.