BRETONISCHE MUSIK

CD-Besprechung

Anspieltips: 4, 6, 11


"Cécile Corbel"
songboog vol. 2

www.cecile-corbel.com

www.myspace.com/cecilecorbel

 

 

 

Keltia Musique, 2008

Musiker

Cécile Corbel: music & lyrics, harp, vocals - Simon Caby: strings, arrangements, drums, percussions, harpsichord, & piano - Benjamin Boiteau: electric guitars, bass, backing vocals - Cyrille Bonneau: bombards, bagpipes, duduk, soprano sax, low whistle - Eric Zorgniotti: cello - Gilles Donge: violin, alto - John Lang: bodhran, bouzouki, low whistle - Jimmie O'Neill: vocals - Cyril Mauzrin: folk guitar, 12 string

Titel

1. Mary 3:44 - 2. Lover's farewell 4:00 - 3. Sweet Song 3:26 - 4. En la Mar 4:16 - 5. Painted veil 3:28 - 6. I see the great mountains 3:52 - 7. la fille damnée 4:10 - 8. Innocence 4:17 - 9. Sans faire un bruit 5:17 - 10. The great Selkie 3:54 - 11. Raggle Taggle Gypsy 2:09 - 12. Corpus Christi Carol 6:07

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Auf das «songbook1” von 2006 folgt “SongBook vol.2” und es zeigt sich, dass die junge bretonische Harfenistin Cécile Corbel enorm an sich und ihrem Repertoire gearbeitet hat. Das neue Album, das Mitte November bei Keltia Musique in Frankreich veröffentlicht wurde, zeigt deutliche Veränderungen. Hatte Cécile auf ihren beiden ersten CDs vor allem das traditionelle Repertoire von Irland über die Bretagne bis hin nach Israel lediglich bearbeitet und arrangiert, so zeichnet sie jetzt für 9 von zwölf Titeln al Komponistin.
Und das ist dann auch die definitive CD für den weihnachtlichen Gabentisch. Immer deutlicher zeichnet sich das Profil der zukünftigen Cécile Corbel ab: irgendwo zwischen Loreena McKennitt (vor allem in den Arrangements) und der immer dominanteren Stimme, welche von den ausgezeichneten Instrumentierungen der beteiligten Musiker getragen wird.
Die zwölf Titel von „SongBook vol.2“ sind überwiegend dem keltischen und dem bretonisch-französischen Klangraum entlehnt und es wird ihr sicher gelingen mit Titeln wie „Mary“ oder „Sweet Song“ neue Fans zu gewinnen. Aber auch die drei von Corbel arrangierten Traditionals haben Hit-Potential: „I see the great mountains“, „Raggle taggle Giypsy“ und „Corpus Christi Carol“ sind wunderschöne Adaptionen bekannter Melodien.

W.R. (Erstveröffentlichung in Folkmagazin N° 280)