MUSIK AUS ALLER WELT

CD-Besprechung Hotel Palindrone: Dial 1702
Anspieltips: 1, 4, 10, 11

Hotel Palindrone
"Dial 1702"


www.hotelpalindrone.de





 





Extraplatte, 2005

MUSIKER

Albin Paulus: bagpipes, Jew's harp, clarinet, bombarde, shawm, Willow's flute, Fujara, voice - Stephan "Stoney" Steiner: violin, hurdy-gurdy, diatonic accordion, Nyckelharpa, octave - John Morrissey: mandola, bouzouki, guitar - Peter "Nag" Natterer: bass, piano, tenor & soprano saxophones

Gast

Antonia Wernig: uilleann pipes

TITEL

1. Nag's bourrée & Quoi alors - 2. Landler 1702 - 3. Doppelobertonflötenintroduktion - 4. Travel Flow - 5. Ländlerischer Tanz & Schleunige - 6. Krupolskan Efter Gotthard Stjöman - 7. Almschrei & Lydischer Schleuniger - 8. Thernberger Hochzeitsstücke & Branohm - 9. Mexmad & Dreher - 10. Laridé & 8 Temps - 11. Passhöhe

Österreich ist gewaltig im kommen – und daran sind nicht zuletzt die eifrigen und weltgewandten Jungs von Hotel Palindrone aus Wien schuld. Sowohl bei der Auswahl der musikalischen Themen wie auch bei den Arrangements und in der Handhabung ihres Instrumentariums virtuos verzaubern sie jedes Publikum.
Hotel Palindrone nimmt uns auch dieses Mal wieder mit auf eine Reise durch Zeit und Raum. Der Titel des neuen Albums „Dial 1702“ bezieht sich auf die Titelmelodie, einen „Altnalandla, der, im Jahr 1702 aufgezeichnet (…) vielleicht die älteste schriftliche Quelle dörflicher Tanzmusik in Europa“ ist. Und vor allem der Text („geradezu ein dadaistisches Unsinnslied kombiniert mit einem Jodler“) hat es der Gruppe angetan:
„Unser Nachbar hot a Tochta, oba schena bin i: Buglnosat, plodamosat, kropfat a a weni“ (Tip: laut lesen, dann erschließt sich in der Regel der Inhalt).

Räumlich erschließen sich auf der CD die europäischen Landschaften von der Bretagne bis zu den Alpen und all das mit dem unvergleichlichen Wiener Groove.

W.R. (Erstveröffentlichung in Folkmagazin N° 274)
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