MUSIK AUS ALLER WELT

CD-Besprechung John Doe: Forever hasn't Happened yet

John DOE
"Forever hasn't happened yet"













Yep Roc Records, 2005

MUSIKER

Musiker: John Doe: akustische und elektrische Gitarren und Gesang - DJ Bonebrake: Vibraphon - David J. Carpenter: Kontrabass, elektrischer Bass - Stuart Johnson: Schlagzeug und Perkussion - Jamie Muhoberak: Orgel, Piano und Melodica - Dave Way: Tamburin und Streicher

TITEL

1. The Losing Kind - 2. Heartless Mama - 3. Don't - 4. Twin Brother - 5. HWY 5 - 6. Worried Brow - 7. Your Parade - 8. There's a Black Horse - 9. Ready - 10. She's Not - 11. Repeat Performance

John Doe ist in den USA eine Person mit ungeklärter oder geheimer Identität. Die deutschsprachige Entsprechung ist Max Mustermann. John Doe ist aber auch ein Gründungsmitglied der amerikanischen Punk Band X, der ein neues Solo Album herausgebracht hat. Solider amerikanischer Blues mit starken Bluesrock Einflüssen ertönt beim Abspielen der CD. Schlagzeug, Bass, Gitarren, Keyboards und der typische Bluesrock Gesang sind auch die Hauptingredienzien der Musik. Immer dann wenn der Blues sich durchsetzt sperre ich meine Ohren auf.

Das an die Doors erinnernde Eröffnungsstück „The Losing Kind“, der rockige Blues „HWY 5“ und das klagende und gleichzeitig starke „Worried Brow“ sind meine Lieblingsstücke. Hier wird der Blues zelebriert, wie man ihn heute nur mehr selten hört. Gruppen wie die Doors, Free, Led Zeppelin und Musiker wie Eric Clapton, Jack Bruce und andere hatten mich in den 70 er Jahren die Liebe zum Blues entdecken lassen. John Doe ruft sie wieder in Erinnerung, obwohl der Blues manchmal doch etwas kraftlos und der Rock zu einfach gestrickt wirken.

Trotzdem hat mir die CD gut gefallen, Freunde von Bluesrock werden ihre Freude an diesem Album haben. Der Vertrieb in Deutschland läuft über Cargo Records, Wuppertal.

Adolf Goriup

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