BRETONISCHE MUSIK

Katé-Mé: entrance

Anspieltip: 1, 11 und 13

KATÉ-MÉ
"ENTRANCE"


www.kate-me.com









 




Trad'Mark/
Coop Breizh, 2003

MUSIKER

Philippe Janvier: bombardes, binioùs, chant - Erwan Hamon: bombardes, chant - Hervé Naizin: batterie - Sylvain Girault: chant - Patrice Paichereau: guitare électrique et acoustique - Job Defernez: basse et basse fretless

TITEL

1. La beauté à quoi sert-elle? 4:19 - 2. Les garçons de Guerande 3:52 - 3. Du coq à l'âne 3:34 - 4. Nevouziste 5:20 - 5. La libertine 4:52 - 6. Le déserteur 3:54 - 7. L'infanticide 2:28 - 8. La ronde des mendiants 5:32 - 9. L'adieu à une amie 3:05 - 10. Bonsoir madame la barbière 2:08 - 11. La ridée de la police 3:54 - 12. La fille du député de Nantes 5:10 - 13. Le muscadet 3:58 - 14. Questembert 3:30

(total: 57:57)

Dieses Album können Sie bei www.bretagne-musik.de online bestellen
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War überraschenderweise die Debut-CD 2000 gleich beim Major-Label Sony Music erschienen, kommt der Nachfolger „Entrance“ beim „Bretonenlabel“ Coop Breizh heraus.

Wie schon beim Erstling lassen es die Jungs aus Rennes so richtig krachen. Absolut tanzbar, versetzt mit reichlich vertrackten Rhythmen, hangeln sich die Bombardes im Duett mit Binou durch die Songs. Unterstützt durch einen pulsierenden Bass und ein „echtes“ Drumset kommt man mit verhältnismäßig wenig Samples aus. Einzig beim Opener „Les danseurs maudits...“ lassen leichte HipHop-Beats mit Scratches und ein Slap-Bass Anklänge an Manaus „Panique Celtique“ von 1998 erkennen. Dieser Opener ist denn auch mein Favourite.

Der moderate Sprechgesang von Sylvain Girault bestimmt auch den Charakter des nächsten Songs, „Les garçons de Guérande“. Dabei lässt die treibende Rhythmus-Gitarre an beste Ar Re Yaouank-Zeiten erinnern.

So hat jeder der Songs seinen eigenen, unverwechselbaren Charakter. „Nevouziste“ z.B. oder "Le déserteur" enthalten „Lounge“- oder „Drum and Bass“- Anklänge, „L'infanticide“ ein eher klassischer Chanson, getragen von einer wundervollen Akustikgitarre, „L'adieu à une amie“ ein melanchonlischer A-Capella-Chant und eine rhythmische „Hommage an „Questembert“ dem Schlusssong.

Bleibt mir eigentlich nur eines zu wünschen übrig: Eine Fest-Noz mit Katé-Mé

Homepage: www.kate-me.com

Besprechung: Detlef Menzke