BRETONISCHE MUSIK

CD-Cover Morgan: Born of the sea - Celtic Ballads
Anspieltips: 5, 6 und 11

MORGAN
"Born of the sea - Celtic Ballads"







 

 

autoproduction, 1998
(Coop Breizh)

MUSIKER

Morgane Touze: harpe celtique

TITEL

1. The banks of Claudy4:41 - 2. Henry Martin 3:46 - 3. An crann ubhall 2:29 - 4. Wagoner's lad 2:55 - 5. Silver dagger 3:34 - 6. Mamm gozh 7:09 - 7. The trees they grow high 3:59 - 8. Sedition 4:26 - 9. The silky 4:31 - 10. The earth song 7:16 - 11. She moved through the fair 3:17 - 12. Farewell Angelina 4:06 - 13. Toutouig 6:12

(total: 60:27)

"MORGAN - eine junge Harfinistin aus dem Bigoudenland, die der Legende nach bereits mit 2 Jahren mit dem Harfenspiel anfing. Mit ihrer Harfe als einzigem Gepäckstück machte sie sich auf den Weg nach England, um dort Englisch zu studieren (...) Sie singt von ihrer Liebe zu allem keltischen..."
Soweit die mitgelieferte Legende. Aber wie auch immer, Morgane TOUZE aus Plomeur hat mit dieser selbstproduzierten und von Coop Breizh vertriebenen CD tatsächlich ein hervorragendes Album mit keltischer Musik aufgenommen.

In den romatisch angelegten Stücken (gleich zu beginn rauscht das Meer) findet man das Beste des jungen Alan Stivell, sein mal meditatives, dann wieder sehr bluesiges Harfenspiel ... zwischen irischer Kammermusik und stimmungsvoller Ambiente (da hört man die Vögel im Hintergrund, dann wieder die Großmutter und viele andere Geräusche).
Die CD ist anspruchsvoll und stimmungsvoll arrangiert, ideenreich und sie berührt musikalisch. Eigenkompositionen in bester irisch-schottischer Tradition wechseln mit traditionals. Und allem vermag Morgan einen ganz eigenen Stil zu verleihen.
Ganz deutlich werden ihre Wurzeln spätestens bei ihrer à capella-Version des Klassikers "She moved through the fair", das vor ihr unter anderem Stivell und Sinéad O'Connor interpretiert haben - beide kann man hier heraushören: Stivell und O'Connor.

Morgan(e) ist mit "Born of the sea" ein ganz hervorragendes Album gelungen, ein Erstlingswerk, bei dem ich mich wundere, daß es keinen Herausgeber gefunden hat.