BRETONISCHE MUSIK

nioubardophones: air de rien
Anspieltip: 3, 5

NIOUBARDOPHONES
"AIR DE RIEN"


www.budamusique.com




 




Buda Musique, 2005

MUSIKER

Ronan Le Gourierec: saxophone baryton - Pierre Le Toux & Pierre-Yves Prothais: batterie - Guénolé Keravec: bombarde, Trélombarde - Erwan Keravec: cornemuse

TITEL

1. Danse Breman 4:43 - 2. Carré Carcassien 4:17 - 3. Love Cry 4:44 - 4. Kütahaya'nin Pinalari 8:05 - 5. Takssim 5:09 - 6. Le Pôle K 3:42/Air de rien 3:14 - 7. Bugale 8:11 - 8. Longa 4:10 - 9. Kas Ha Guénaoua 4:53

(total: 55:38)

Die "nioubardophones" stellen derzeit mit einigen ihrer Titel des Debutalbums "Air de Rien" wahrscheinlich eine der radikalsten, aber auch mitreissendsten jungen Gruppen der bretonischen Musikszene dar.

Der Name leitet sich von den drei Instrumenten ab, die den Klang des Quartetts bestimmen: "binioù", "bombarde" und "saxophone".Mit diesen drei Instrumenten und dem Schlagzeug von Pierre Le Toux präsentieren Ronan Le Guirierec (Saxophon), Guénolé Keravec (Bombarde, Trélombarde) und Erwan Keravec (Dudelsack) einen Sound, dem einerseits traditionelle bretonische Rhythmen und Melodien zugrunde liegen, der sich aber in den Arrangements und in der Umsetzung sehr stark am amerikanischen Jazz, teilweise klar an Ansätzen des Free Jazz orientiert.

Das Ergebnis ist eine spannungsgeladene, dynamische Melange, die einmal mehr die intensive Hinwendung vieler bretonischer Musiker zum Jazz in all seinen Erscheinungsformen bestens dokumentiert.

Die 9 Titel der CD sind durchweg Kompositionen der 4 Musiker, die auf einschlägige musikalische Biographien zurückblicken, die vorher bei folgenden Gruppen spielten: L'Occidentale de Fanfare, Bagad Men Ha Tan, Trompettes de Mozambique, Les Frères Goa-Tech oder Docteur Noz.

Im gegensatz zu einigen der vorherigen Gruppen/Experimente zeigen die Kompositionen und Arrangements der "niobardophones" jedoch eine musikalische Reife und Geschlossenheit, die auf mehr hoffen lassen.

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