BRETONISCHE MUSIK

CD-Cover Alan Stivell: Olympia concert
Anspieltip: 1

ALAN STIVELL
"OLYMPIA CONCERT"









 

 

 

Fontana, 1972

MUSIKER

Alan Stivell: chant, harpes, flûtes irlandaises, bombarde - Gabriel Yacoub: guitare, dulcimer, banjo, chant - René Werneer: fiddle - Pascal Stive: orgue - Gerard Levasseur: basse - Henri Delagarde: violoncelle, flûte bombarde - Dan Ar Bras: guitare électrique - Michel Santangeli: batterie - Serj Parayre: percussions - Michel Klec'h: flûte, bombarde

TITEL


1. The wind of Keltia 3:42 - 2. An Dro 3:07 - 3. The trees they grow high 3:04 - 4. An alarc'h 2:25 - 5. An durzhunel 3:23 - 6. Telenn gwad/The foggy dew 3:57 - 7. Pop Plinn 3:37 - 8. Tha mi'sgith 4:22 - 9. The king of the fairies 3:20 - 10. Tri martolod 4:27 - 11. Kost ar c'hoad 3:54 - 12. Suite sudarmoricaine 3:29

(Total: 42:47)

1972 feierte Alan Stivell im Pariser Olympia seinen ersten legendären Erfolg. Gleichzeitig war dies auch der Beginn des großen Siegeszuges der bretonischen Musik und des von Alan Stivell begründeten "celtic rock".

An diesem 28.Februar 1972 triumphierten die Anhänger der bretonischen Musik und Kultur zum ersten Mal in der französischen Metropole. Die bretonische Fahne, der "gwenn ha du", bestimmte das Bild mitten im zum "Feindesland" erklärten Paris.
In seiner Begleitband waren damals bereits einige der späteren Stars der Folkszene vertreten: Dan Ar Bras (damals noch Daniel Le Bras), Gabriel Yacoub, der bald darauf Gründer einer anderen französischen Musiklegende wurde: Malicorne.
Im Herbst '72 erschien dann das Live-Album, das bis heute ein starkes Zeitzeugnis der Aufbruchsstimmung jener Jahre ist. Das Konzert wurde auf Europe 1 live übertragen und die LP verkaufte sich in der Folgezeit in mehr als 1,5 Millionen Exemplaren.

Gleich das erste Stück dieses vierten Albums von Stivell (hier in der Reedition von Dreyfus von 1988), "The Wind of Keltia" gehört zu den Raritäten, ebenfalls 1972 als Single bei Fontana veröffentlicht. Der Titel findet sich auf keiner der anderen CDs.

Dieses Album gehört zu den berührendsten Musikdokumenten des Revivals der bretonischen Musik.