BRETONISCHE MUSIK

David Pasquet Group: Breudeur ar stered
Anspieltips: 1, 3, 4

DAVID PASQUET GROUP
"BREUDEUR AR STERED"


www.coop-breizh.com







Avel Ouest/
Coop Breizh, 2005

MUSIKER

David Pasquet: bombarde - Patrice Marzin: guitare - Sylvain Barou: binioù - Stephane Devito: basse - Yvon Molard: batterie, tablas, cajon

TITEL

1. Andro Waraok 6:00 - 2. Loudia TS 5.25 - 3. Baleu.wav 2:08 - 4. Loudia TD 4:05 - 5. R.D.S. Vincent 6:10 - 6. Scottish Cesar 4:28 - 7. Plinn Pors An Fonou 3:10 - 8. Bal Plinn 3:02 - 9. Plinn Musardeur - 10. Cercle Sterennoù 5:05

(total: 44:40)

Dieses Album können Sie bei www.bretagne-musik.de online bestellen
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Das ist es - endlich ! Das musikalische Erbe der legendären bretonischen Gruppe der 90er Jahre, "Ar Re Yaouank" wird angetreten. Die David Pasquet Group, die man bislang in der Bretagne ausschließlich live beim Fest-Noz erleben konnte, hat ihre erste CD veröffentlicht. Hervorgegangen ist diese Formation aus dem Trio Pasquet-Barou-Guichen, der Übergangsgruppe nach dem Ende von Ar Re Yaouank.

Wenn man heute diese spannungsgeladene Bombarde hört, die exzellent verstärkt und aufgenommen ist - wie übrigens das gesamte, bei Avel Ouest/Coop Breizh herausgegebene Album - dann ahnt man, dass David Pasquet damals bei Ar Re Yaouank wohl doch mehr Einfluß auf die Arrangements hatte, als es damals schien.

Ungeheuer dichte und dynamische Spannungsbögen treiben die Kompositionen mit einem Groove voran, wie man es in der letzten Zeit bei bretonischen fest-noz- und Tanzmusikgruppen so oft vermisst hat. Die Bombarde spielt David Pasquet wie ein modernes e-Instrument, mit viel Hall und Echo und dabei doch immer virtuos klar und sauber.

Dazu treibende Rhythmen von Baß (Stephane Devito, ebenfalls Ex-Ar Re Yaouank), mal rockig mal ziemlich funkig und das Schlagzeug (Yvon Molard), die eindeutig ihre Rock-Vergangenheit im Rucksack mit sich herumtragen. Die Gitarre von Patrice Marzin kann sich in allen Genres ohne Probleme einfinden und die Querflöte von Sylvain Barou, der schon seit einiger Zeit mit David Pasquet zusammenspielt, bestimmen immer wieder die Tonlagen.

Ein Titel besser als der andere und musikalisch auf dem Zenith aktueller bretonischer Musik. Ein neuer, alter Stern am Fest-Noz-Himmel und ich persönlich wünsche mit eigentlich nichts anderes, als dass die "David Pasquet Group" wenigstens solange zusammenbleibt wie damals Ar Re Yaouank.
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