BRETONISCHE MUSIK

CD-Besprechung Melaine Favennec: Hey ! Ho !

Anspieltips: 1, 10, 13, 18

DIVERSE
"Pays Pagan/Bro Pagan "


www.dastum.net

 

 

 

 



Dastum/Coop Breizh, 2006

Musiker und Titel

1. Léonie Cocahard: Disput entre ar vamm hag ar verc'h 4:21 - 2. Yann-Ber Premel: P'edon em c'havell bihanig 4:08 - 3. Yves Abjean: Va dousig koant 3:02 - 4. Merc'hed Ar Rouz: Silvestrig 2:52 - 5. Yves Calvez: Ar mab kloareg 4:38 - 6. Yann-Ber Premel: Un allig 1:00 - 7. Roger Premel: O tistreiñ eus a Blouneour-Traezh 4:02 - 8. Saig Rolland: Son ar gevier 3:47 - 9. Lin Marné: Son ar briadezh 2:59 - 10. Goulc'han Kervella: La Lorientaise 5:38 - 11. Marie-Ann Gac: Disul en ur bourmen 3:32 - 12. Yann-Vazedour Lagadec: Ar pagan hag ar silienn 7:51 - 13. Lin Marné: Rimimi mon frère 2:56 - 14. Jakez Ar Born: Dek mestrezig 4:47 - 15. Mon Galliou: Me am eus c'hwezek vloaz 4:39 - 16. Michel Le Roy: Ar marc'h gwenn 3:24 - 17. Soaz Koujin: Al Lizher 2:09 - 18. Stephane Trebaol: War bont An Naoned 4:51 - 19. Stephane Trebaol: Un allig 1:06 - Marie-Thérèse Calvez: Ce sont les dames de Paris 4:02
(total: 71:41)

   

Dastum, DAS musikalische Archiv der bretonischen Musik (unbedingt empfehlenswert: ein Besuch der angegebenen Homepage) präsentiert mit "Bro Bagan" einen weiteren Mosaikstein in der Dokumentation bretonischer Musiktradition. Bro bagan oder pays pagan bezeichnet die Küstenregion zwischen Roscoff und dem Aber Wrac'h im Norden der Bretagne, den Lebensraum einer Bevölkerung, die von und mit dem Meer lebt(e). Das Wort "pagan" ist angeblich eine Kombination aus "paysan" (Bauer) und "païen" (Heide).

Die "rond pagan", der "dañs round", der dem Album den Untertitel gab, stellt einen der typischen Tänze dieser Region. Wie bei den Veröffentlichungen von Dastum üblich, liegt der CD ein umfangreiches Booklet bei (20 Seiten + Photos der Interpreten), dass die einzelnen Titel ausführlich beschreibt und die Liedtexte in bretonisch und französisch enthält.
Wer sich dafür interessiert, wo die Wurzeln der jungen bretonischen Musik herstammen und wie sich diese anhören, der kann sich an dieser CD sicherlich kaum satt hören.

W.R. (Erstveröffentlichung in Folkmagazin N° 265)

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