BRETONISCHE MUSIK

CD-Cover Rozaroun: malasevska
Anspieltips: 1, 4, 10/11

ROZAROUN
"MALASEVSKA"









 

 

 


EOG Production, 2000

MUSIKER

Yvon Gendrot: bombardes, hautbois - Jean-Pierre David: clarinettes, flûte, chant - Jean-Denis Toumit: flûtes, boha (cornemuse de Gascogne), veuze en ré, ocarinas, hautbois, chant - Alban Sorette: guitare, saz, basse, guenbri - Jean-François Roger: tabla, derbouka, tambour d'eau, percussions diverses

TITEL

1. Ridée 6 temps 3:38 - 2. Bourette 3:34 - 3. Gavotte Pourlet 3:02 - 4. Les filles de Questembert 3:37 - 5. Suite de Loudéac 8:11 - 6. Dañs Léon 3:01 - 7. Laridé Gavotte 3:43 - 8. Mélodie 2:20 - 9. Suite Plinn 8:24 - 10. Malasevska 2:53 - 11. Hanterzañs 4:34 - 12. Laridé 5:41

(total: 52:51)

Dieses Album, das ist eine der wirklichen Überraschungen 2000. Zumindest was die jungen Gruppen angeht.
Völlig unscheinbar und ohne großen Werberummel kamen sie daher, die Jungs von "Rozaroun". Die CD präsentiert viel eigenes und wenig Kopien, wie es sonst so bei den Nachwuchsgruppen oft üblich ist.

Die Musik bietet starke, druckvolle Arrangements, manchmal kann man ein bißchen was von den legendären "Ar Re Yaouank" raushören, Rozaroun klingen allerdings nie so rocklastig. Da der Schwerpunkt auf den Blasinstrumenten liegt, hört man mitunter auch das Vorbild "Skolvan", aber es ist alles bei weitem nicht so verswingt.

Ruhige, athmosphärische Stücke wechseln mit sehr kräftigen, rythmusbetonten "airs", die die Füße kaum stillhalten lassen. Manchmal erinnern die virtuos verschränkten Arrangements an das gute der frühen "Tri Yann", das ist dann sehr folky und ein bißchen "medieval".

Das Titelstück selber , "Malevska", ist ein weiteres gutes Beispiel für die aktuelle Orientierung der bretonischen Musik in Richtung "World". Da steckt von allem etwas drin: bretonische Tradition von Hervieux & Beauchamp, ein wenig Gascogne, viel Macedonien (das per Internet recherchiert wurde).