BRETONISCHE MUSIK

Yann Dour & Tenzin Gönpo: Toenn ar bed

YANN DOUR & TENZIN GÖNPO
"TOENN AR BED"











 

 

Coop Breizh, 2003

MUSIKER

Tenzin Gönpo: lingbou, dranyen, piwang, guitare, chant Tibétain - Yann Dour: accordéon diatonique, chant - Lennig Courtet Le Baron, Anna De Parscou, Mari Lorho Pasco, Anjela Lorho Pasco, Madalen Lorho Pasco: chant - Antonin Volson: batterie, percussions, contrebasse - Marc Jacquier: guitare, guitare basse - Jean-Yves Martial: violon - Pascal Vourtel: claviers

TITEL

1. Prières 2:33 - 2. Ridée / Kab-ché 3:51 - 3. Soung dag-gui-lo 4:52 - 4. Slinn ar yéti 4:21 - 5. Lama 4:23 - 6. Shargyatso keisang-la 3:28 - 7. Sonam 4:23 - 8. Gangtö-thönpo 3:41 - 9. Ne prenez point femme 3:26 - 10. Sang-soum Drolma 6:15 - 11. On dit que... 2:22 - 12. Dhrago-kaling 4:06 - 13. Bez ar pezh out a-viskoazh 4:56 - 14. Prières 3.16

(total: 55:36)


Diese CD können Sie bei hier als Album oder in Einzeltiteln als Album oder in Einzeltiteln herunterladen.

Die Bretonen sind kulturell weltweit unterwegs. Das äußert sich nicht nur in unzähligen Städtepartnerschaften weltweit, sondern auch im musikalischen Bereich in Form etlicher Veranstaltungen und Festivals, deren Thema internationale Begegnungen sind.

Auch der CD "Toenn ar bed" (breton.: Gipfel der Welt") liegt eine solche Veranstaltung zugrunde. 2002 kam es anlässlich der "Rencontres musicales internationales" in Ploermel zur musikalischen Begegnung des tibetischen Musikers Tenzin Gönpo mit dem bretonischen Akkordeonisten und Sängers Yann Dour. Hinzu gesellten sich noch ein bretonischer Chor und einige Gastmusiker und angesichts des Erfolges der Aufführung beim Festival veröffentlicht Coop Breizh mit der vorliegenden CD den Mitschnitt des Konzertes.

Kennern der Szene sind mit Sicherheit bereits einige andere derartige Projekte bekannt, bei denen bretonische Musiker den Kontakt und den Austausch mit beispielsweise afrikanischen (Carré Manchot & Akiyo 'Ka) oder südosteuropäischen (Eric Marchand & Le Taraf de Caransebes) Musikern suchen. Es ist für mich immer wieder erstaunlich, wie problemlos sich aus diesen Fusion-Projekten interessante und gut sich ineinanderfügende musikalische Kreationen ergeben.

Auch das Album "Toenn ar bed" oder "Tibet - Bretagne" belegt dieses weltoffene Engagement der bretonischen Musik(er), die dabei immer ihre Eigenständigkeit und ihre Charakteristika bewahren kann.

Nahezu nahtlos fügen sich bei den Aufnahmen dieser CD die unterschiedlichen Melodien, bretonischer und tibetischer Gesang und die instrumentalen Arrangement ineinander. Das Ergebnis ist eine hoch interessante und hörenswerte CD, die teilweise sehr exotische Klänge enthält, aber auch den ungeheuren Spaß vermittelt, den alle beteiligten Musiker bei der mitgeschnittenen Aufführung ganz offensichtlich gehabt haben.

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