BRETONISCHE MUSIK

CD-Cover Trouzerion
Anspieltips: 2 und 7

TROUZERION
"ATAÚ BIÚ"




'


 

 

EOG Productions, 1999

SÄNGER

Jean-Paul Rieux (de Mendon) - Jean-Michel Le Bourdiec (de Riantec) - Alan Le Goulven (de Landaul) - Jorj Belz (de Pontivy)

TITEL

1. D'er Foér 3:47 - 2. Brezél en Aljéri 5:26 - 3. Damp d'en Élizé 6:14 4. Er verh dilézet 4:42 - 5. Gospereu er Sida 5:03 6. 1795 3:16 - 7. Karanté karanté 4:27 - 8. Sonenn job 4:27 - 9. Merhed Sant Filiber 3:29 - 10. Lomm er boulom 4:44

(total: 46:04)

Was auf's erste Hören wie ein traditioneller bretonischer Altherren-Gesangsverein klingt, das entpuppt sich bei näherem Hinhören und Hinschauen (es versteht ja schließlich nicht jeder bretonisch) als höchst interessante Produktion aus dem Hause EOG (Brest).
Unter der künstlerischen Leitung von Jacques BEAUCHAMP (auch Allround-Musiker bei SONERIEN DU) entstand mit "ataù biù" ein interessantes Album für alle Liebhaber bretonischer a capella-Musik.
Die Gesangstradition von vier- oder mehrköpfigen Gesangsgruppen in der stilistischen Tradition des Kan Ha Diskan kennt man ja bereits aus dem Süden der Bretagne. Das witzig "im alten Stil" gestaltete Beiheft mit den leider nur kurzen Erläuterungen (als Nicht-bretonnant würde ich mir Übersetzungen wünschen) läßt die die jugendliche Aktualität der Texte (von Jorj BELZ ahnen. Da geht es um den Algerien-Krieg und um AIDS ("...voici quelques conseils pour se protéger du sida. Amour y rime avec humour..."), um die Liebe und den Wein. ...die Liebe, immer wieder die Liebe...Fügt ein bißchen Englisch hinzu und ihr habt eine neue internationale laridé im alten Stil!".