klicken Sie auf die Bilder, um das Photo in voller Größe zu sehen oder die CD-Besprechung zu lesen
Dan Ar Braz: La mémoire des volets blancs
Dan Ar Braz: Musique pour les silences à venir
Dan Ar Braz: Septembre bleu
Dan Ar Braz: Songs
Dan Ar Braz: Frontières de sel/Borders of salt
Dan Ar Braz: Les îles de la mémoire
Dan Ar Braz: Themes for the Green Lands
Dan Ar Braz: Rêve de Siam
Dan Ar Braz: Xavier Grall chanté par Dan Ar Braz
Dan Ar Braz: L'Héritage des Celtes
Dan Ar Braz: Dan Ar Braz et les cinquante musiciens de L'Héritage des Celtes en concert
Dan Ar Braz/L'Héritage des Celtes: Finisterres
Dan Ar Braz/L'Héritage des Celtes: Zénith
DAN AR BRAZ
Mit den Fingerspitzen singen


(von Dominique Le Guichaoua, in: Trad Mag N 76, März/April 2001)

(mit einem Doppelklick irgendwo auf die Seite kommen Sie wieder zum Seitenanfang)


"L'Héritage des Celtes", das war eine ganz einzigartige Kombination, die meine Erwartungen bei weitem übertraf und die es mir erlaubte, zu erkenne, wo ich selber heute stehe. Das Abenteuer begann ganz unerwartet nach dem Konzert von 93. Es war uns klar, dass eine Verlängerung vorgesehen war. Jacques Bernard, der die ganze Sache ins Leben gerufen hatte, hatte sich deswegen sofort an Karen Matheson und Donald Shaw gewandt. Mit Patrick Perron gab es während des ersten Konzertes eine zweite Besetzung an den Keyboards, aber er blieb nicht dabei.

Wenn man sich den Ablauf einmal näher betrachtet, da gab es einige Umbesetzungen, angefangen mit Alan Stivell, der für das erste und einzige geplante Konzert eingeladen war. Umbesetzung der Sängerin und des Schlagzeugs. Wenn ich an das Konzert im "Parc de la Villette" zurückdenke, ohne Ray Fean (das Schlagzeug hatte NoËl Britgman übernommen), da gab es verflixte Umbesetzungen. Die erste Besetzung, das war auch die stärkste, mit Eoghan O'Neil am Baß und Ray Fean am Schlagzeug. Das war das Herzstück des "Héritage". Als wir die Besetzung umstellen mussten, haben mir diese beiden am meisten gefehlt. Es ist kein Zufall, dass ich mit ihnen auf dem (neuen) Album zusammenspiele.

"Das letzte Konzert in Lorient war sehr schön. Ich habe mich im "Parc du Moustoir" gefühlt wie in einem kleinen Bistrot unter Freunden und gleichzeitig war es ein Konzert mit 15.000 Besuchern. So etwas ist selten! Ich habe versucht, mir die besten Erinnerungen an diesen Moment zu bewahren."

Aber nach Bercy (im März 1999 erlebten im Paris-Bercy 16.000 Besucher gemeinsam in einem großen Konzert: Alan Stivell, Gilles Servat, Tri Yann und Dan Ar Braz mit seinem Héritage des Celtes), wo das "Héritage" für mich bereits an seinem Ende angekommen war, da war ich zufrieden, dass wir diesen Wendepunkt erreicht hatten. Das letzte Konzert in Lorient war sehr schön. Ich habe mich im "Parc du Moustoir" gefühlt wie in einem kleinen Bistrot unter Freunden und gleichzeitig war es ein Konzert mit 15.000 Besuchern. So etwas ist selten! Ich habe versucht, mir die besten Erinnerungen an diesen Moment zu bewahren.
Für mich persönlich war das Ende bereits seit der Entscheidung, ein zweites Album aufzunehmen, beschlossene Sache. Ich wusste, dass ich kein weiteres aufnehmen wollte. Ich bedauere diese Entscheidung nicht.

Wortführer und Musiker

In den 80er Jahren, vor der Zeit des "Héritage", da erzählte ich in den kleinen Clubs in England und in den USA von der Bretagne und jetzt tue ich das wieder. Ich bin kein großer Redner, das sind nur ganz einfach günstige Gelegenheiten, die sich mir bieten. Die 70er Jahre (Rolling Stones, Beatles, Donovan), das war eine große Enttäuschung für mich und dann entdeckte ich Stivell, ich fand mich an seiner Seite wieder und geriet damit zwischen die Stühle: einerseits nahm er mir meine Stimme weil ich nicht bretonisch sprach (und er hatte ganz recht damit), andererseits sagten die Alten, die "bretonnants", dass das alles nichts mehr wert sei.

In den 80er Jahren bin ich in einer Art Exil gereift, auf der Tournee, in Amerika und in Europa (natürlich nicht in Frankreich!). Anfang der 90er Jahre hat mir Jean Bernard die Organisation des berühmten Auftaktabends des Festival de Cornouaille in Quimper anvertraut. Ich habe mich dann daran gemacht, die Leute und alles andere zu organisieren. Da flossen sowohl der Pop Plinn und Stivell mit ein, genauso wie Yann-Fañch Kemener, die Soeurs Goadec, Gilles Servat und Patrick Molard...

Ganz unbewusst konnte ich von all dem profitieren und es auch zelebrieren. Eigentlich war das alles schon vorhanden und musste nur noch auf die Bühne gebracht werden, eine erfolgreiche Mission sozusagen. Die Kritiker, denen dieser Erfolg verdächtig vorkam, die sollten nicht vergessen, dass es das Publikum war, das darüber entschieden hatte. Es gab keine Promotion. Was das "Héritage" angeht, so etwas hatte es vorher noch nie gegeben, da konnte ich auf nichts gleichartiges zurückgreifen. Mit der Wiederveröffentlichung meiner früheren Alben ging ich eher das Risiko ein, die Leute zu enttäuschen und die gesamte Produktion ins Wanken zu bringen.
Die 15.000 bis 20.000 Leute, die mich dabei begleiteten, für die waren Dan Ar Braz und "L'Héritage des Celtes" ein und dasselbe, eine Formation. Mein Pop-Erbe der 60er Jahre war für mich von großer Bedeutung und bei dieser neuen Scheibe hat es mir sehr viel gebracht. "Farewell to Bob Brown" oder "Thème for the Green Lands", diese Alben präsentierten einen Kerl, der von seinem Land eine ganz bestimmte Idealvorstellung hatte. "Douar Nevez", da wurde es erstmals etwas konkreter.

Die musikalischen Wurzeln

Als ich Bert Jansch vor vielen Jahren in Quimper hörte, da war ich wahrscheinlich einer von ganz wenigen in der Bretagne, wenn nicht sogar in Frankreich, die diesen hervorausragenden Schotten kannten. Das war Teil meines kulturellen Erbes. Das einzigartige an der Bretagne, das ist, daß sich die Dinge alle 30 Kilometer verändern. Ich wurde in Quimper als Sohn von Kaufleuten geboren: meine Mutter hörte Gloria Lasso und Gilbert Bécaud, mein Vater war ein Fan von Tino Rossi und mein großer Bruder verehrte die Beatles und Elvis Presley. Glücksache. Mein Universum, das ist die Popmusik, James Taylor, Bob Dylan and the Band, Paul Simon, Rod Steward, die Beatles, die Rolling Stones, Van Morrison, Donovan, John Martin, John Renbourn, The Faces...

Ich hatte Glück und bekam bald einen "Tépaz" (einen Plattenspieler). Wenn ich als Sohn von Bauern auf dem Land zur Welt gekommen wäre, dann hätte ich vielleicht angefangen "gwerzioù" (bretonische Lieder) zu singen. Ich verdanke es Stivell, daß ich sehr schnell eine Verbindung herstellen konnte zwischen all den Musikstilen, die ich liebte.

Dann gab es da noch das Fernsehen, die Musik, den französischen Staat, französisch und immer wieder französisch.

In den 70er Jahre explodierte das alles förmlich. Ich versuchte die FLB (Front de Libération Bretonne) zu verstehen, ich sang die Texte von Xavier Grall, ich war zornig, ich fragte mich, was man diesem Volk alles angetan hatte.

Ich hatte nicht unter der bretonischen Sprache gelitten: mir hatte man sie nicht fortgenommen. Aber wie eine Wunde in meinen eigenen Erinnerungen hatte ich die Erinnerung all dieser Leute übernommen. Viele haben mich mittlerweile erlebt und gehört: inzwischen haben sie vergessen - und ich im übrigen auch - daß ich als ganz einfacher Musiker angefangen habe. Manchmal fühle ich das wieder, wenn ich ein schönes Lied von der "angelsächsischen Art" höre, so ein Lied mit mehr oder weniger schottisch-irischen Ursprüngen.

Handwerker und Gitarrist

Im Lauf all der Tourneen habe ich auf der Gitarre einen immer melodischeren Stil entwickelt. Ich benutze dieses wunderbare Instrument so wie ein Handwerker seinen Hammer benutzt. Für "Mort et Immersion de Malguen" auf meinem ersten Album habe deswegen intensiv an den Tremolos arbeiten. Ich habe vier bis sechs Stunden täglich daran gearbeitet, mit den Fingern einen feineren Anschlag zu entwickeln als mit dem Plektrum. Ich würde das gerne auch noch mit der Technik des "tapping" weiterentwickeln. Da benutzt man dann alle Finger der rechten und der linken Hand, indem man den Gitarrenhals auf und ab fährt.

Ich lasse mich von meinen Gefühlen leiten, es gibt keine musikalische Ausbildung im klassischen Sinn.Ich bin auch kein "Jazzman" und ebensowenig ein Spezialist, und ich werde auch nie einer sein.. Ich bin einfach nur Musiker.

Damals, als ich total auf Donovan und die RollingStones stand, da habe ich Miles Davis entdeckt. Eine Freundin hat mir "Kind of Blue" vorgespielt. Das wurde dann meine Lieblingsplatte. Dieses Album und das Klavierspiel von Bill Evans haben mich begeistert. Pat Metheny habe ich anfang der 80er Jahre entdeckt. Von seiner Art, die technischen Möglichkeiten einzusetzen, da habe ich gelernt, die Stille zu nutzen und ich habe mich mit den Harmonien auseinandergesetzt.

Aber dabei geht es nicht um den Jazz, das hat damit gar nichts zu tun.. Ich habe da keine besonderen Vorlieben. Einmal abgesehen von Clapton, Hendrix und Jeff Beck - am meisten beeinflußt haben mich Stephen Stills mit seiner akustischen Gitarre, seiner Rhythmik und den offenen Akkorden und Hank Marvin mit seinen Melodien, die einen ganz klaren Klang haben (so wie auch Pat Metheny ein Echo mit kleiner Verzögerung benutzt, das schafft Raum). Meine Musik hatte immer etwas atonales und noch heute baue ich meine Kompositionen auf den Grundtönen auf.
Als ich mich mit diesen Harmonien beschäftigte, da habe ich eine ganze Menge Stücke geschrieben, so in der Zeit von "Musique pour les silences à venir" und "Septembre Bleu" (1985-1986, Anm. d. Übersetzers), bei denen ich die harmonien so einsetzte, wie ich es schön fand. Manchmal kann man das sehr gut beobachten.

Mit den Fingern singen...

"La mémoire des volets blancs" war eigentlich schon seit 15 Jahren fertig, ich hatte das Album mehr oder weniger im Kopf, als ich "Septembre Bleu" aufnahm. Die ältesten Melodien sind über 25 Jahre alt. Ich habe mir da nichts aus den Fingern gesaugt, ich habe einfach gewartet, wie sich die Kompositionen entwickeln. Das ist nicht das Album eines Gitarristen. Ich hatte mir vorgenommen, die Musik so zu entwickeln, wie man auch Lieder schreibt: AB-AB-Strukturen, Strophe und Refrain, so wie bei den älteren Stücken ("La fille du chemin bleu" oder "La véranda des jours sans soleil"). Ich hatte es eilig, sie mit großen Orchester aufzunehmen. In diesen Stücken, da höre ich meine Ursprünge heraus: cornemuses, die Soeurs Goadec (zum Beispiel beim "Gwerz Rory"). Man braucht nicht unbedingt ein binioù (bretonischer Dudelsack), um etwas bretonisches zu schaffen.
Dan Ar Braz als Mitglied der Jury in Gourin beim Championnat de Bretagne de Musique traditionnelle 2000
Zu Beginn hatte ich ein kleines Studio in Dänemark auf dem Land ausfindig gemacht. Aber es war mir dann doch mehr danach, mich in meiner gewohnten Umgebung einzuigeln, mit einem Team, das ich kenne. Ich habe mich wegen der ersten Voraufnahmen an Patrick Péron gewandt, mit dem ich bereits bei den Voraufnehmen zum "Héritage..." zusammengearbeitet hatte. Er kennt mich gut, er versteht die Harmonien sofort und er weiß genau, welche mir gefallen. Gut der Gitarrensolos wurden bei ihm aufgenommen, dann auf CD nach Dublin geschickt und dort in den PC eingespielt noch bevor das ganze mit Schlagzeug und Baß versehen wurde. Mit neuen Musikern, auch wenn sie noch so gut sind, wäre das ohne Zweifel viel schwieriger gewesen.

Ich habe schon auf vielen Gitarren gespielt und ich habe sie alle geliebt. Stratocaster bei Stivell, bevor ich dann auf die Gibson umgestiegen bin. Einige Jahre später lernte ich in Dänemark Morch kennen, einen interessanten Instrumentenbauer, dessen Instrumente sehr klare Töne hervorbringen. Während der gesamte Periode des "Héritage..." habe ich Gitarren von Godin benutzt, die sind perfekt. In einer Zeitschrift habe ich die Music Man-Gitarren kennengelernt (früher waren die auf Bässe spezialisiert), die ebenfalls einen sehr klaren Klang haben. Die spiele ich auch auf der CD und überhaupt benutze ich sie täglich. Beide, sowohl die akustischen wie auch die elektrischen von Music Man gefallen mir gleich gut (vor allem in den Mikros muß das ja gut klingen): Technik und Herstellung, ausgewogenen Formen mit dem besten Klang. Nach 35 Jahren als Musiker ist das wirklich eine Überraschung.

Große Räume in einen Kokon

Ich könnte jetzt glücklich sein und aufhören, oder ich könnte auch aufhören, weil sich das Album nicht gut verkauft. Nach etwas so konkretem wie "les volets blancs" und jetzt, wo die Freunde fort sind, da denke ich darüber nach, meine ganz normale Musikerkarriere wiederaufzunehmen. In der Bretagne könnte ich in den Kirchen auftreten, mit elektrischer Gitarre und bretonischen Melodien... Für das Publikum wäre ich gerne der, der seine Gitarre zum Singen bringt. In diesem Sinne bereite ich alles vor, mit Baß, Schlagzeug, Keyboard, Gitarre und Streichern, um ganz einfache Melodien zu spielen.

Hier und dort aufzutreten, in Berlin und Rom, um das zu tun, was ich gut kann, und nicht, um mich als großer Instrumentalkünstler aufzuspielen. Andere spielen besser als ich, in jeder Hinsicht., mit den Zähnen, mit dem Kopf, mit den Füßen.

Ich beschränke mich lieber auf das wesentliche und, das Publikum wird seine Entscheidung treffen. Wenn die Leute lieber große Spektakel sehen wollen, dann wird es eben das sein. Für mich persönlich ist das alles nicht unentbehrlich.

Die Veranstalter, die die Pläne machen, sind der Meinung, daß es ohne Gesang derzeit nicht geht. In den 80er Jahren habe ich Texte von Xavier Grall gesungen, mehr noch auf "Douar Nevez". Aber mein zweites Album fiel dann sehr anders aus und dem Publikum gefiel das nicht. Anfang der 90er Jahre kamen meine Alben "Songs" und "Borders of Salt/Frontières de sel" heraus, dann das Album "Xavier Grall chanté par Dan Ar Braz", das ich ihm versprochen hatte. Ich habe mich jedoch nie wirklich als Sänger verstanden. Instrumentalmusik wie meine ist genauso bretonische wie jede andere.

Nicht die Musik eines bestimmten Musikers, nicht die Musik eines bestimmten Gitarristen, sondern Instrumentalmusik auf der Gitarre interpretiert, das ist es, Und dafür gibt es ein Publikum. Ich habe gelernt, meine Wehmut (nostalgie) unter Kontrolle zu halten.
Ich fühle mich im Gleichklang mit meiner Musik und mit meinem Alter, und der menschlichen Gattung begegne ich weiterhin mit Argwohn. Dürren, Erwärmung, Überschwemmungen... wir sind an allem schuld.

Ich neige dazu, mich zu einigermaßen geschützten Küstengebieten zu flüchten, an der Grenze zu nirgendwo. Das ist so meine Art. Ich brauche das Meer, den Horizont, einen Ort, der sich im Widerhall meiner Gitarre materialisiert. Nichts als einen Kokon, fernab von der Welt, einsam wie in Dublin, wenn ich durch die Pubs ziehe, um was zu trinken und die Leute zu betrachten, ohne erkannt zu werden. In der Bretagne kann ich all das finden und hier kann ich frei durchatmen.

In einem gewissen Alter verliert man dann die Freunde, sie sterben, ich werde sie nie vergessen. Es gibt gute Momente, da sind sie wieder bei mir. Heute finde ich großen Gefallen an diesen Erinnerungen, damit kann ich mich auf Reisen in mein Inneres begeben. Aber ich achte darauf, weiterzugehen und Optimismus in der Nostalgie zu finden. Es ist wichtig, daß ich mich endgültig von diesen Kompositionen befreie, von diesen Bildern in meinem Kopf.


Kontakt:
Dan Ar Braz
Byg Production
BP 619
F-29552 Quimper cedex 9
Tel.: 0033-2-98 53 83 84

Discographie:

1977 - Douar Nevez
1978 - Allez dire à la ville
1979 - The earth's lament
1981 - Acoustic
1985 - Musiques pour les silences à venir
1986 - Septembre bleu
1990 - Songs
1991 - Frontières de sel
1992 - Les îles de la mémoire / Rêve de Siam / Xavier Grall chanté par Dan Ar Braz
1994 - Themes for the green lands / L'Héritage des Celtes
1995 - Dan Ar Braz et les cinquante musiciens de L'Héritage des Celtes en concert
1997 - Finisterres
1998 - Zénith
1999 - BretagneS à Bercy
2001 - La mémoire des volets blancs

Dan Ar Braz hat außerdem bei zahlreichen Aufnahmen anderer Musiker mitgewirkt, unter anderem bei: Alan Stivell, Jacques Higelin, Fairport Convention, Gilles Servat, Carlos Nuñez, Sileas, Melaine Favennec...

(Übersetzung: Willi Rodrian, 2001)