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DASTUM - 30 Jahre alt und eine Menge zu tun!

(von Dominique Le Guichaoua, Erstveröffentlichung
in: TRAG Magazine N° 85 - September/Oktober 2002)

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Dastum ist 30 Jahre alt! Eine Zusammenstellung der veröffentlichten Sammlungen auf CD ist im Verlauf der Jubliläumsfeiern geplant: "30 Jahre Dastum", 30 Lieder mit France-Bleu Breizh Izel.
Ebenso werden 5 neue Wettbewerbe mit entsprechenden Auszeichnungen neu eingeweiht.
Außerdem erging ein Aufruf an alle Menschen, die Dokumente besitzen, die traditionelle Ursprünge in der Familie belegen, vor allem hinsichtlich der Sprache.
Als Ergebnis dieses Aufrufes "Mémoires à l'apell" erwartet man Gesangshefte, Tonbänder, Audiocassetten, Amateurfilmchen etc. Der Traum eines großen und wirklich populären Schatzes! Trad Mag hat einige Verantwortliche von Dastum getroffen. Eine Gelegenheit, den Stand der Aktionen und der Planungen zu erfragen...

Dastum: es kam, wie es kommen mußte...


"Seitdem wir 1998 mit der Digitalisierung begonnen haben, schreitet die Professionalisierung wirklich voran. Aber bereits seit dutzenden von Jahren, mindestens seit 15 Jahren, gab es bereits Leute, die dokumentierten und das Material sichteten.

Die ersten Freiwilligen, die Dastum auf den Weg gebracht haben, waren ausgewanderte Bretonen in Paris und der Normandie, die ihre Ferien damit verbrachten, mit dem Tonbandgerät im Reisegepäck alte Melodien zu suchen, die auf Gesangswettbewerben gespielt wurden. Sie nahmen nicht alles auf, sondern nur um sich die Melodien merken und zu bearbeiten. Dokumentation alter Aufnahmen auf Tonbändern, ca. 1980

Es war schon gut, kleine Bruchstücke aufzunehmen, aber es war noch viel interessanter vor allem die Vertreter der älteren Generationen in voller Länge aufzunehmen. In kürzester Zeit hatten sie etliche Bänder und Cassetten aufgenommen, und die Neuheit daran war, dass dies mit gut zwei dutzend Freunden gemeinsam gemacht wurde.
Hat man erst mal ein paar hundert Bänder, ist es nicht mehr so einfach, damit aufzuhören. Zu diesem Zeitpunkt waren es Leute wie Patrick Malrieu, die die Entwicklung vorangetrieben haben, indem sie nach Möglichkeiten suchten, die Dokumente zu klassifizieren. Nachdem beschlossen wurde, die Aufnahmen der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, mussten die entsprechenden Räumlichkeiten gefunden und eingerichtet werden. Man brauchte Personal, das die Dokumentation übernahm, das das Material verwaltete und die Besucher betreute und das ganze beaufsichtigte. Außerdem sollte das Material auch veröffentlicht werden.
So wurde das Ganze schnell professionell. Dann gibt es da auch noch gibt es wissenschaftliches Personal, um die Dokumente sorgfältig zu erforschen. Diese Leute sind auch für die Redaktion der CD-Booklets, die Technik u.ä. verantwortlich.

Es ergab sich schnell die Notwendigkeit, drei oder vier Leute einzustellen und Ende der 90er-Jahre befassten sich vier Angestellte mit der Didtalisierung der gesammelten Dokumente. Zusätzlich mussten wir die notwendige Technik anschaffen.
Das bedeutete eine enorme Investition: notwendig waren superkompetenten Fachleute, Techniker, Dokumentalisten und Leute, die auf die Archiv- und Verwaltungssoftware "Alexandrie" beherrschen.

Was alles gesammelt wird...

Uns bleiben kaum noch 10 oder 15 Jahre für die Sammlung, vor allem was den bretonischsprachigen Teil angeht. Noch ist es möglich, bretonische Muttersprachler zu finden und aufzunehmen. Dastum hat sich bislang darauf konzentriert, das heimatliche Musikerbe, Lieder und Instrumentalmusik zu sammeln. Man hat darüber hinaus erkannt, dass es dringend erforderlich ist, eine rein linguistische Sammlung in Angriff zu nehmen, um Geschichten, Sagen und Kinderreime zu sammeln.
Das Handwerkszeug für die Dokumentation wurde unter der Schirmherrschaft der FAMDT (Féderation des Associations Musiques et Danses Traditionnelles") von Dastum entwickelt. Eine große Leistung wurde in den letzten 30 Jahren erbracht, vor allem bei der Digitalisierung, die europaweit ein Pilotprojekt darstellt.

Dastum ist die erste Organisation, die sich auf dieses Abenteuer eingelassen hat, indem man die Software "Alexandrie" entwickelt und überarbeitet hat, um sie an die speziellen Erfordernisse der Tonarchive anzupassen. Die Kompetenz und die Technik, die entwickelt wurden, um diese Tonarchive zu ordnen kann selbstverständlich auch auf eine entsprechende linguistische Sammlung angewendet werden.

Es gibt also traditionelles Material aus den vergangenen Jahrzehnten, aber auch jüngere Schöpfungen, auch Lieder auf französisch oder Überarbeitungen von alten Liedern. Dies sieht man gut an der Sammlung "Nantes en chansons" und dem neuesten Album "Saint-Nazaire en chansons". Hier hat sich Dastum im wesentlichen auf die Sammlung aus der ländlichenUmgebung konzentriert, und hier kann man auch sehen, dass es hinsichtlich der Arbeiter- und Stadtbevölkerung ein neues Forschungsfeld gibt.

Das ermöglicht auch eine Sicht auf die Entwicklung der bretonischen Gesellschaft, auf die Mentalitäten, die Gewerkschaftslieder, die Soldatenlieder, die Arbeiterlieder aus den Werften... all dies ist Teil der mündlichen Überlieferung.
Das gleiche gilt für das, was im Bigoudenland in bezug auf die Fischbratereien und die Konservenfabriken geschehen ist.
Dabei ist das Sammeln auf diesem Gebiet nicht nur Sache der Ehrenamtlichen von Dastum.

Anlässlich des 30. Geburtstages wird gerade eine große Operation mit dem Titel "Mémoire à līappel" ins Leben gerufen, die dazu dienen soll, Dastum einem einer möglichst breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen. So wollen wir versuchen, Ton- und Schriftdokumente unter den Leuten zu sammeln, die Tauflieder und Hochzeitslieder aufgenommen haben, mit der Großmutter, die während des Essens anfängt zu singen...

Dastum, Fakten und Zahlen

Eine "médiathèque", die für die Öffentlichkeit zugänglich ist

  • ein Archiv mit ca 60.000 Tondokumenten, die bislang unveröffentlicht sind
  • eine Bibliothek mit 2.000 Veröffentlichungen und 30.000 Geschichten und Liedern (2.400 davon auf "fligenden Blätter")
  • ein Plattenarchiv: die bretonische Musikproduktion von den Anfängen bis in die Gegenwart auf insgesamt 3.000 Tonträgern
  • 30 Magazine und Zeitschriften
  • ein Photoarchiv mit 27.000 Bilddokumenten (Postkarten, Familienphotos, Hochzeiten, Feste, Architektur, ...)

  • Die Digitalisierung der Aufnahmen, ein 5-Jahresprojekt

  • 60.000 unveröffentlichte Tondokumente...
  • ...das sind insgesamt 3.000 Stunden gesammelte Lieder, Musikstücke, Geschichten und Lebensberichte
  • 1.500 Stunden Schallplattenaufnahmen bretonischer Musik von den Ursprüngen bis heute

  • www.dastum.com: eine Informationsquelle mit internationalem Zugriff

  • kompletter Zugang zum Katalog des Tonarchives
  • eine Gesamtschau der bretonischen Musik und des mündlichen Kulturerbes: ein online-Zugriff auf die Daten soll ab Ende 2002 möglich sein.
  • Ein interaktives Magazin mit einer aktuellen Berichterstattung über die zeitgenössische bretonische Musik
  • Ein Adressverzeichnis mit 4.000 Einträgen von Vertretern der aktuellen bretonischen Musik
  • Aufzeichnungen und Liederhefte schlummern auf den Speichern - das darf nicht im Papierkorb landen!

    Wir arbeiten mit dem "Büro der bretonischen Sprache", dem "Office de la Langue Bretonne" zusammen, um von deren Wissen über die bretonischsprachigen Dokumente zu profitieren. Und für das "Gallo" (die Sprache, die man traditionell in der Haute-Bretagne sprach und teilweise noch/wieder spricht) trägt die Organisation "Maézoe" ihre Kenntnisse bei.

    Zuerst einmal geht es sich um eine Bestandsaufnahme, dann soll die Bearbeitung der Dokumenten folgen, die Originale gehen wieder an die Leute zurück - das oberste Ziel ist es, das Material nach der Verarbeitung der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Es geht nicht darum, das alles für Dastum, für das "Office de la Langue Bretonne" oder für "Maézoe" zu behalten, sondern darum, zu teilen, es den Menschen zurückzugeben. Das Sammeln ist wichtig, auch eine effiziente Dokumentenverwertung, aber man muß das Material auch wieder verbreiten, fördern und zugänglich machen, auf Veranstaltungen darstellen (z.B. im Rahmen von "veillées", festou-noz, und Wettbewerben).

    Aus diesem Grund gibt es BAS ("Bodadeg Ar Sonerion", den Dachverband der "bagadoù"), "Kendalīch" erfüllt diese Funktion in Bezug auf den Tanz... das ist wie eine große Familie. Auch die Vermarktung durch die Medien ist wichtig, genauso wie die Anerkennung auf institutionellem Niveau. Man ist stärker, wenn große, wegen ihrer Kompetenzen anerkannte Bündnisse sich zusammenschließen.

    Ehrenamt und Verantwortlichkeit...

    Musique Bretonne, die Zeitschrift von Dastum Mittlerweile wirde s immer schwieriger, ehrenamtliche Mitarbeiter zu finden. Auf der anderen Seite gibt es immer mehr Leute, die sich für die bretonische Sprache interessieren. Nur einige wenige "Sammler" wollen ihre Dokumente nicht zur Verfügung stellen. Das kommt immer wieder vor.
    Diejenigen, die für Dastum arbeiten, tun das unter der Voraussetzung eines "moralischen Vertrages", sie übergeben uns die Aufzeichnungen.
    Und diejenigen, die Material in den Niederlassungen aufnehmen, unterschreiben eine Erklärung, dass sie die Aufnahmen oder kopien nicht für kommerzielle Zwecke verwenden.
    Sie können sich ihr Material dann zusammenstellen und gehen mit einer Audiocassette oder einer gebrannten CD nach Hause.
    Manchmal gibt es da auch sensiblere Dokumente (bspw. Zur Hexerei oder wenn es Personen betrifft, die noch leben). Diese Dokumente kriegt nicht jeder in die Hand.

    Soll man nun auch die "collectage", also die Feldforschung professionalisieren?

    Alle, die im Namen von Dastum forschen, sind aufgefordert, bestimmte Regeln einzuhalten, vor allem im Sinne des Datenschutzes.
    Mittlerweile stellt sich jedoch die Frage, ob man die Forschung professionalisieren oder nicht? Oder soll das ein eher individueller Ansatz bleiben?

    Das "Office de la Langue Bretonne" beispielsweise stellt bereits erste hauptamliche Forscher ein. Auch wir bei Dastum könnten das so machen. Das ist eine Diskussion, die dringend ansteht: ein professioneller Forscher hat wahrscheinlich seinen festen Fragenkatalog, er muß Ergebnisse vorweisen und sie können sich ganz auf diese Aufgaben konzentrieren.

    Außerdem könnte man so "Lücken" schließen. Wir haben inzwischen erkannt, dass es in Bezug auf bestimmte Gegenden und Themen noch viele Unklarheiten und Fehlbestände gibt.

    All dies wird in Pontivy (anlässlich des Jubiläums-Wochenendes "30 Jahre Dastum" vom 11. bis 13.Oktober 2002) diskutiert werden.

    Eine Rolle als Aufklärer...

    Dastum ist die erste europäische Organisation ihrer Art, die die digitale Datenverarbeitung eingeführt hat. Im Auftrag der FAMDT, an deren Bildung Dastum vor ca. 15 Jahren mitgewirkt hat, hat die Dokumentalisitin Veronique Perennou ein Büchlein über die Verarbeitung und die Analyse von Tonarchiven geschrieben. Dastum arbeitet mit den ATP ("Arts et Traditions", Paris), um die Dokumentenverarbeitung zu sichern. Danach erst wurden die Arbeiten von Dastum herangezogen, um die Datenbanken auf nationalem Niveau voranzubringen und gegebenenfalls zu ergänzen.
    Das hat uns zwei Jahre gekostet, bis wir in die Gänge gekommen sind. Es fand bereits ein Austausch statt, aber es ist wahr, dass es viel einfacher ist, wenn es eine gemeinsame Datenverwaltung gibt. So ist man gezwungen, Verbindungen aufzubauen.

    Dastum ist die zentrale Einrichtung in Sachen traditionelle Musik in der Region mit dem Label "Ministère de la Culture". In diese Eigenschaft sollte sich Dastum eigentlich auch um "fremde" traditionelle Musik kümmern, aber wenn man bedenkt, wie viel Arbeit allein noch mit der bretonischen Musik zu machen ist....

    Es wäre interessant zu wissen, ob es interessierte Leute gäbe, vor allem Leute, die aus der Immigration zurückgekehrt sind. Wenn sie Unterstützung benötigten, wäre es unsere Aufgabe, die Forschungsarbeit hinsichtlich ihres Kulturerbes aufzubauen..
    Das würde uns auch bereichern, dafür sind wir ganz und gar offen, da gibt es kein Problem.

    Einige Abonnenten von "Musique Bretonne", der zweimonatlich erscheinenden Zeitschrift von Dastum, kommen auch von außerhalb, einige sogar aus Japan, aus den USA...
    Über das Internet gibt es noch keinen Zugang zu den Tonarchiven. Dafür haben wir von Zeit zu Zeit Anfragen nach Fotos oder nach den Archiven. Wir haben zwei Mitarbeiter, deren Aufgabe es ist, die Anfragen zu bearbeiten sowie Cassetten und CDīs mit der Post zu verschicken. All dies ist auch über große Entfernungen möglich, aber das ersetzt nicht den direkten Kontakt mit den Gruppen vor Ort.

    Es ist wahr, dass ein Geburtstag ein festliches Ereignis ist, auch eine Möglichkeit, um den Kontakt mit den Medien aufzunehmen. Zumindest haben wir so einen Vorwand, um über uns zu sprechen und zurückzukommen auf die essenziellen Fragen und auf die Arbeit, die in den vergangenen 30 Jahren geleistet worden ist.
    Die Arbeit, die zu tun bleibt ist, enorm und sehr wichtig, vor allem was das Sammeln bei den Älteren angeht oder auch die Veröffentlichung auf einem mglichst breiten Niveau...

    Wenn die Leute zu uns kommen, dann fragen sie im allgemeinen: "Wie kommt das? Ich wusste nichts davon, das ist fabelhaft!" Man hört sehr häufig die gleiche Bemerkung: sie kommen nicht, um das Forschungsmaterial aufzunehmen, sie kommen vielmehr zu Dastum, um dort selber nachzuforschen. Anhören und dann die Musik nachspielen oder dazu tanzen.

    Dastum hat die Aufgabe, eben diese Rolle zu spielen. Dastum gibt die Erinnerung weiter. Tradition entsteht aus kontinuierlichen kleinen Geburten ("couches succesives") , will man dazu beitragen, dass sie sich gut entwickeln kann, dann muß man sie sehr gut kennen. Sie lebendig zu halten, das heißt ganz einfach, dazu beizutragen, dass sie sich entwickeln kann.
    Dastum, überall in der Bretagne

    Dank der verschiedenen Niederlassungen und dank der angegliederten Einrichtungen erstrecken sich die Aktivitäten von Dastum über alle 5 bretonischen Départements. Die Hauptarbeit besteht im Sammeln und Archivieren der Dokumente. Darüber hinaus ist Dastum auch aktiv, was Veranstaltungen, die Herausgabe von Veröffentlichungen und die Forschung angeht.

    Die "médiathèque" in Rennes verwaltet den gesamten Bereich der Dokumentation. Die lokalen Niederlassungen bieten den Zugriff auf Quellen und Dokumente aus ihrer jeweiligen Region.

    Per Intranet ist bereits der Zugriff auf gut 30% der Tondokumente möglich, geplant ist der Zugang zu allen Dokumenten online.

    Dastum - 16 rue de la Santé, 35000 Rennes
    Tel. 0033-2-99 30 91 00

    Dastum 44 - 69 rue de Bel-Air, 44000 Nantes
    Tel. 0033-2-40 35 31 05

    Dastum Bro-Gerne / Ti ar Vro, 18 rue Sainte Catherine, 29000 Quimper
    Tel. 0033-2-98 52 06 37

    Dastum Bro-Ereg - 6 quai du Plessis, 56300 Pontivy
    Tel. 0033-2-97 25 70 90

    Dastum Bro-Leon - Place de l'Europe, 29260 Lesneven
    Tel. 0033-2-98 21 16 41

    GCBPV - 6 rue des écoles, 35600 Redon
    Tel. 0033-2-99 71 45 40 (angegliederte Einrichtung)

    Dastum Bro-Dreger - 9 rue des Harras, 22300 Lannion
    Tel. 0033-2-96 46 59 11

    Dastum Kreiz-Breizh / Ti ar Vor, 29270 Carhaix
    Tel. 0033-2-98 99 18 62

    Centre Marc Le Bris / Maison du Val d'Oust, 22600 Saint-Caradec
    Tel. 0033-2-96 25 10 75
    (angegliederte Einrichtung)
    DISCOGRAPHIE: ÉDITIONS DASTUM (Auswahl)

    Tradition vivante de Bretagne 1: Gouel 20 vloaz Dastum/Dastum fait le boeuf à Berrien (Dastum, 1992)
    Tradition vivante de Bretagne 7: Nantes en chansons (Dastum, 1998)
    Tradition vivante de Bretagne 12: Albert Poulain "Y'a rien de plus charmant..." (Dastum, 1999)
    Tradition vivante de Bretagne 13: Gwerzioù ha sonioù Bro Dreger: Le répertoire trégorrois, 100 ans après Luzel... (Dastum, 2000) Tradition vivante de Bretagne 15: Pa 'vez gwelet Bro-Dreger o Tañsal ! - Quand le Trégor danse (Dastum, 2001)Tradition vivante de Bretagne 16: St-Nazaire en Chansons (Dastum, 2001)Dastum: 30 années d'éditions sonores (2002)