NOLWENN KORBELL

Kein Blatt vor dem Mund !

von: Dominique Le Guichaoua
(in TRAD Magazine N 94, März/April 2004, S. 4-6)









Nolwenn Korbell, der shooting star der bretonischen Musikszene im Frühjahr 2004 (Photo: Eric Legret)

Björk hört sie genau so gern wie Sinéad O'Connor und Maria Callas, Tom Waits und Youenn Gwernig genau so gern wie Bob Dylan. Die Psychoanalyse oder die Dramen von Synge interessieren sie genauso wie die Romane von John Fante oder Raymond Carver. Das ist nicht sehr erstaunlich für eine Künstlerin, für die ihre Lieder eine gleichermaßen persönliche als auch assimilierte Ausdrucksform darstellen.
Auf der Suche nach einem persönlichen Profil präsentiert Nolwenn Korbell nun ihr Debutalbum, und zeigt, wie einfach man auch die aktuellsten Themen in bretonischer Sprache auszudrücken.


Ihr Album "Neo ket echu" (Es hört nicht auf) steht als Projekt schon seit einer geraumen Weile im Raum ?

N'eo ket echu (es hört nicht auf), das Debutalbum einer faszinerenden Sängerin Während ich in Wales lebte, konnte ich bei zwei Plattenaufnahmen mitwirken. Da ich jedoch nicht die Hauptsängerin dieser Gruppe war, sang ich vor allem als Begleitstimme und das hat mich schon ein bisschen enttäuscht.
Mein erstes eigenes Lied entstand 1994. Die Organisation SKED in Brest hatte einen Wettbewerb veranstaltet, bei dem es um bretonische Texte ging. Ich hatte bereits einen geschrieben und so sagte ich mir: Warum soll ich nicht noch weitere verfassen? Zur dieser Zeit jedoch nahm das Theater in meinem Leben einen zentralen Platz ein und das beanspruchte so viel Zeit, dass die Lieder erst mal warten mussten.

1999 veranstaltete das Quartz in Brest (ein großes Kulturzentrum) ein Konzert, in dessen Mittelpunkt bretonische Songwriter standen. Dort trug ich vier Lieder vor. Bei dieser Gelegenheit habe ich den Pianisten Frédérique LORY getroffen, der dann später die meisten Lieder auf der CD arangiert hat. Das Konzert wurde von Radio Bretagne Ouest übertragen und ich erhielt schon bald ermutigende Reaktionen, die mir den Eindruck vermittelten, dass meine Lieder durchaus Gefallen finden könnten. Allerdings ist mein Selbstvertrauen nicht sehr groß und dazu kommt, dass einem in der Bretagne erst mal mit Misstrauen und vorschnellen Urteilen begegnet wird.

Im Endeffekt gibt es da wenig Spielraum für jemanden, der sich auf seine eigene Weise positiv weiter entwickeln will, herauszufinden, ob der eigene Ansatz ernst genommen wird. In der kleinen Welt der bretonischen Kultur, da genügt es schon, wenn man eine Gavotte nur ein bisschen zu schnell spielt, um als Versager da zu stehen. All diese Faktoren haben mich ziemlich abgeschreckt, bis ich mir eines Tages gesagt habe, dass ich es niemals zu etwas bringen werde, wenn ich mich noch länger davon abschrecken lassen würde, noch dazu, wo das ja gar nicht meine eigene Haltung ist, sondern die der anderen Vertreter meiner eigenen Kultur.

Einer der ehemaligen Direktoren von Coop Breizh kam dann auf mich zu und wollte eine Platte mit mir aufnehmen. Er gab mir den Auftrag für drei Lieder, deren Arrangements dem Pianisten Patrick PÉRON anvertraut wurden. Der war aber so überarbeitet, dass er letztendlich nur einen Titel ablieferte, der den Produzenten jedoch nicht gefiel. Für mich war das ein ziemlicher Rückschlag. Als dann auch noch der Großteil anderer Produzenten, mit denen ich Kontakt aufgenommen hatte, nicht einmal antwortete, da war das wenige Selbstvertrauen, dass ich gerade aufgebaut hatte, wieder weg.

Schließlich musste ich bis zu einem großen Konzert im Rahmen des Festivals "Les Tombées de la nuit" (Rennes) warten, bis sich die Chance für ein neues Plattenprojekt ergab. Coop Breizh, deren Vertreter an diesem Abend auch vor Ort waren, haben mir sofort vorgeschlagen, ein Album zu produzieren.

Nolwenn Korbell, Songwriterin, Sängerin und Schauspielerin mit vielen Dacetten und klaren Worten

Wenn man Ihre Texte liest, dann stellt man einerseits fest, dass Sie sehr gerne erzählen, die Zuhörer aber auch wieder im Unklaren lassen, so als würden Sie sie dazu auffordern, den Sinn der Geschichte selber zu entdecken.

Das hat sicherlich mit den Eigenarten der Cornouaille zu tun oder auch damit, dass in dieser speziellen Sprache und Kultur eine ganz und gar eigene Weise existiert, die Welt zu beschreiben und zu erzählen. Ich möchte, dass sich das auch so in meinen Liedern niederschlägt.

Mich selber als Zuhörerin oder als Zuschauerin stört es überhaupt nicht, wenn ich etwas nicht verstehe. Es gefällt mir, wenn ich in andere Welten versetzt werde und ich möchte jedem die Freiheit geben, sich entsprechend seiner individuellen Sensibilität, bei meinen Liedern eine eigene Geschichte vorzustellen.

In meiner Jugend hörte ich oft die Platte "Le Printemps" von Gérard DELAHAYE. In einem seiner Lieder kommt der Satz vor: "En haut de la montagne, il y a un cerisier, rouge comme l'Allemagne, sous un ciel cassé " (Oben auf dem Berg steht ein Kirschbaum, rot wie Deutschland unter einem zerbrochenen Himmel). Was will uns das sagen ? Ich habe das geliebt ! Man kann sagen, dass es seine Lieder waren, die mich daran Gefallen finden ließen, mich in Worten und Bildern zu verlieren. Heutzutage haben viele den Sinn für das Geheimnisvolle verloren und für das Vergnügen, sich in Phantasien zu verlieren. Unsere Zeit ist von vorgefertigtem und vorgezeichnetem geprägt.

Steht Ihnen Bernez TANGUY als Dichter nahe ?
Nolwenn Korbell (Photo: Sylvie Le Parc) Er hat mich beeindruckt mit dem, was er geschrieben hat. Als ich in Rennes studierte, habe ich viel auf bretonisch, deutsch und walisisch gelesen. Wie er die bretonische Sprache verwendet, das erschien mir sehr lebendig und ehrlich. Als er seinen ersten Band veröffentlichte: "Fulenoù an tantad" hat es mich sehr berührt, zu entdecken, auf welche sehr ernsthafte Weise seine Dichtung dazu geeignet ist, einen zeitgemäßen Ausdruck für Gedanken über den Körper, den Sex und die Liebe zu finden.

Was mich total erstaunte, das war seine einfache Ausdrucksweise gerade im Gegensatz zu anderen bretonischen Autoren, bei denen man zum Lesen ihrer Werke ein Wörterbuch braucht.
Bernez TANGUY schafft es, einen in seine Welt mitzunehmen und zeigt dabei, dass es möglich ist, auf eine sehr einfühlsame Art und Weise zu schreiben, die weder steril, noch unecht oder akademisch ist. Er hat auf jeden Fall großen Anteil daran, dass ich begonnen habe, auf bretonisch zu schreiben, Im Rahmen der Lesungen, die ich im "théâtre de Cornouaille" in Quimper gehalten habe, erschien es mir nur konsequent, seine Texte vorzulesen. Dabei habe ich mich wieder mit seinen Gedichten und Liedern vertraut gemacht. Bernez ist ja selber ein Sänger mit einem ganz einzigartigen Stil. Er versteht sich sehr gut auf die Musik der Worte und ich finde mich in diesem Ansatz vollständig wieder. "Plac'h ar gwele kloz" ist einer Texte, der mir gut gefällt. Bernez hat mir erklärt, dass das ein Lied ist, das er bereits in Wales aufgenommen hatte. Da mir die Originalmusik dazu nicht gefiel, habe ich ihn gefragt, ob ich eine eigene dazu komponieren könnte. Daraus entstand nun die neue Version, die auch auf der CD enthalten ist. Mir ist es genau so wichtig wie Bernez, neue Texte aus Liebe zu unserer Muttersprache zu schreiben.

Wie komponieren Sie ?

Ich habe viele Jahre lang klassische Gitarre gelernt. Manchmal kommt die Musik einfach so, da ist dann eine kleine Melodie im Kopf. Ein anderes Mal sind es bestimmte Akkorde, die den Ausgangspunkt für ein Lied bilden. Das können auch Worte oder Satzfetzen sein. Ich achte immer sehr auf den Rhythmus der bretonischen Sprache. Man muss darauf acht geben, dass der Akzent richtig mit der Musik zusammen fällt. Als wir eine Liste der Instrumente zusammen stellten, die ich mir für die Begleitung gewünscht habe, stellten sich bestimmte Prioritäten heraus. Nicht nur, dass die ganz typischen bretonischen Instrumente sehr schnell verworfen wurden, es musste insgesamt eine sehr gute Auswahl getroffen werden.

Zu Beginn wollte ich gerne eine Bombarde dabei haben, weil sie typisch bretonisch klingt. Ihre Schwingungen berühren mich sehr. Wenn ich sie eingesetzt hätte, dann wäre es mehr wegen ihres Klanges gewesen als zu dem Zweck, eine typische Melodie zu interpretieren. Auf jeden Fall war es so, dass wir alle, ich und meine Begleitmusiker, sehr darauf geachtet haben, dass die Musik niemals den Gesang dominiert hat. Wenn man die Worte nicht versteht, dann gibt es auch keinen Grund sie zu singen. Ich möchte, dass man das, was erzählt wird auch hört. Die Musik hat den Zweck, das richtig hervorzuheben.

Sind Bilder und die Darstellung für Sie sehr wichtig ?

'femmes de bretagne 2004', der aktuelle Kalnder der Photografin Sylvie Le Parc Sylvie LE PARC, die ich gebeten habe, die visuelle Gestaltung zu übernehmen, ist vor allem für die Kalender bekannt, die sie im Auftrag von Coop Breizh macht. Nur sehr selten hat man bisher junge Frauen mit "coiffe" (früher die traditionelle Kopfbedeckung bretonischer Frauen) auf so ästhetische Weise dargestellt gesehen. Ich finde, dass ihre Arbeit sehr sensibel ist und das jeweilige Thema eindrucksvoll hervorhebt.
Ich war mir von anfang an darüber klar, dass ich mich mit einer Photografin wohler fühlen würde. Es war mir wichtig, dass in den Photos deutlich wird, dass ich sowohl Sängerin als auch Schauspielerin bin. Jedes der Lieder ist eine kleine Geschichte und deshalb hatte ich mir vorgestellt, dass die entsprechenden Portraits den Eindruck vermitteln sollen, dass es immer wieder eine andere Person ist, die sie erzählt. Das gab mir die Möglichkeit, vor der Kamera herumzuspielen und die Lieder zu interpretieren indem ich mich als Schauspielerin, die ich ja auch noch bin, von mir selber distanzierte. Es hat mich nicht interessiert, mit den Photos mich selber darzustellen.

Ich glaube, wenn etwas in der Öffentlichkeit gesungen oder dargestellt wird, dann kommt es zwangsläufig zu einer Interpretation. Mir war es jedenfalls wichtig, etwas zu finden, dass von der üblichen Gestaltung bretonischer CDs ein wenig abweicht. Es ist schade, dass man nur noch so wenig Wert auf die Präsentation legt. Ich persönlich finde das sehr wichtig. Man hat noch lange nichts gewonnen, wenn man sich damit zufrieden gibt bretonisch zu singen! Vor allem bei Konzerten. Für das Bild, dass wir von uns vermitteln wollen, ist das ganz wichtig.

Als ich bei France 3 als Moderatorin gearbeitet habe, habe ich andauernd alle möglichen Kommentare zu hören bekommen. Wenn man mir auf den Gängen begegnete, dann hieß es oft genug: Hallo, da kommt die ursprüngliche Bretagne! Oder auch: Was gibt's denn heute? Bretonen! In Rennes war ich total genervt davon, dass man in bestimmten Kreisen als altmodisch abgestempelt wird, wenn man mit der bretonischen Sprache zu tun hat. Wenn man dazu beitragen kann, diesen Eindruck durch das eigene Verhalten zu verändern, dann sollte man das auch tun.

Wie groß war der Einfluss der Familie ?

Nolwenn Korbell (Photo: Sylvie Le Parc) Meine Großmutter war "eine Gräfin"! Sie wurde 1909 in Pluguffan geboren und hat Kindheit und Jugend in einer rein bretonischen Welt verbracht, die sich veränderte und in der sie begann, französisch zu lernen. Ihre 7 Kinder hat sie auf französisch erzogen, eines davon war meine Mutter Andrea AR GOUIL, für die es im Laufe ihres Lebens sehr wichtig war, sich darauf zu besinnen, dass die Sprache verschwinden würde, wenn sie sie sich nicht aneignen würde. Als meine Eltern sich kennen lernten, waren war ihnen sofort klar, dass sie ihre Kinder mit der Muttersprache Bretonisch erziehen würden. Ich glaube, dass es ein Glück war, Eltern zu haben, die diesen Wunsch hatten.

Meine Beziehung zu meiner Großmutter war besser als die, die sie zu ihrer eigenen Tochter hatte. Wir sprachen immer bretonisch miteinander, während sie mit meiner Mutter meistens französisch sprach. Mit mir, da traute sie sich. Es gab da eine Komplizenschaft, die man häufig zwischen Enkeln und ihren Großeltern vorfindet, zu der zusätzlich noch diese sprachliche Verbundenheit kam. Viele Jahre vor ihrem Tod wurde mir klar, wie viele Dinge es noch gab, die ich von ihr lernen konnte. Oft verwendete sie ganz bestimmte Redewendungen, die ich nicht kannte. Sie haben mir gefallen und heute bilden sie für mich einen kleinen Schatz. Ich versuchte so viele Dinge wie möglich abzuspeichern, aber ich fürchtete mich vor dem Moment als sie starb.

Ich dachte, ich könnte sie weiterleben lassen. In dem Lied "Ma c'hemenerez", das ich ihr widmete, habe ich versucht auszudrücken, dass das, was ich ihr verdanke, mit ihrem Beruf als Schneiderin zusammenhängt, mit ihren Geschichten, mit ihrer feinen Arbeit, die sie unter harten Bedingungen ausübte. Ich frage sie, wie sie die Welt gesehen hat. Wenn ich singe: lehr mich deinen Beruf, dann bedeutet das in Wirklichkeit: näh mir einen Mantel, der mich mit deiner Sprache kleidet.

Hat Sie Ihre bretonischsprachige Kindheit geprägt ?

In der Familie haben wir nur bretonisch gesprochen, französisch habe ich vor allem in der Schule gelernt. Ich erinnere mich daran, dass ich mich in der Vorschule oft sehr einsam fühlte. Das hat mich aber nicht daran gehindert, später Freunde zu finden. Und ich erinnere mich auch nicht an irgendwelche Hänseleien oder daran, gelitten zu haben. Ich hatte einfach die Nase voll davon, wenn man mich gefragt hat, wie man dies oder jenes auf bretonisch sagt. Beleidigend war das nicht. Ich habe allerdings nie so richtig verstanden, was die anderen Kinder daran interessant fanden. Für mich war das alles ganz normal so. Erst später wurde mir klar, dass ich oft mit Außenseitern befreundet war. Ich war also wohl auch eine von ihnen. Aber es gibt keinen Beweis dafür, dass das etwas damit zu tun hatte, dass ich bretonisch sprechen konnte.

Hat Ihr Leben in Wales Ihr Interesse an der bretonischen Sprache gestärkt ?

Nolwenn Korbell: '...bretonisch ist die Sprache des Herzens und der Familie!' (Photo: Jean Pierre Bénard) Ich habe dort eine Weile gelebt. Es war wie ein Schock, zu sehen, dass dort alles zweisprachig geschrieben wird, bis hin zu den Telephonrechnungen. Für die Einwohner ist das etwas ganz normales, das muss so sein, vor allem im Norden, wo die Sprache sehr geläufig ist. Genauso erstaunlich war es, einen Fernsehsender zu erleben, der etliche Stunden wöchentlich in walisischer Sprache sendet einschließlich der gesamten Produktionskette und der Arbeitsplätze, die dadurch geschaffen werden - ein Traum.

Ich habe sofort bedauert, dass das bei uns nicht so ist, aber wir haben auch nicht die gleiche Geschichte. Die britische Regierung ist eine ganz andere als unsere. Wie würde die französische Regierung darauf reagieren, wenn die Leute mit einem Hungerstreik für die Schaffung eines bretonischsprachigen Fernsehsenders kämpfen würden?

Es hat mich bei meiner Ankunft in Wales erstaunt, dass ich in den Straßen sowohl die Alten als auch die Jungen walisisch sprechen hörte. Wenn man von dort zurückkommt, dann hat man eine ungeheure Lust, sich zu engagieren und ich für meinen Teil wollte Lieder schreiben. Natürlich war ich stark davon beeinflusst, dass ich so viel neues entdeckt hatte, vor allem in der Literatur. Es gibt zwar viele Übersetzungen, aber die Neuschöpfung ist auch sehr wichtig, vor allem im erzählerischen Bereich. In der Bretagne ist der Markt ziemlich eingeschränkt, weil es nicht sehr viele bretonische Leser gibt.

Dieses Thema begeistert mich zwar sehr, aber ich sehe mich trotzdem nicht als jemanden, dessen Hauptaufgabe das Engagement für die Sprache ist. Ich musste ja auch nicht dafür kämpfen, weil ich von Geburt an mit der bretonischen Sprache aufgewachsen bin und weil ich gar nicht die Wahl hatte, ob ich das wollte oder nicht. Weil sie darum kämpfen mussten sind andere zwangsläufig viel stärker politisch engagiert. Für mich persönlich ist die bretonische Sprache ein ganz selbstverständlicher Teil meines Wesens.

Wenn ich persönliche Dinge beschreibe, dann auf bretonisch. Wenn ich mit meinem Kind spreche, dann auf bretonisch. Für mich ist es die Sprache des Herzens und der Familie.
Genau so in der der Arbeit oder in meinen Liedern. Wenn das alles dazu beiträgt, die Sprache weiterzugeben und die Kultur unseres Landes zu unterstützen, dann finde ich das umso besser, auch wenn das nicht mein persönlicher Beweggrund ist. Ich möchte sehr gerne, dass die Kultur lebendig ist und bleibt, aber ich habe mich niemals dazu gezwungen, irgendetwas zu schreiben, nur um das zu bewirken. Ich verteidige meine Sprache und meine Kultur, ohne es zu wollen. Es wäre sehr gut auch möglich gewesen, dass ich mich ganz anders entwickelt und all dies abgelehnt hätte.

(Übersetzung: W. Rodrian, 2004)

Die Konzerttermine von Nolwenn Korbell finden sie hier: Konzerte N.Korbell 2004

Ein weiteres sehr interessantes Interview mit Nolwenn Korbell ist in "Le Peuple Breton" N 483 (April 2004) unter dem Titel "Un jour avec... Nolwenn Korbell - N'eo ket echu" erschienen. erschienen