Interview mit der Gruppe "Kornog"


von Dominique Le Guichaoua
(aus: Tradmag N 76, März/April 2001)


KORNOG
Ihr seid willkommen

Dreizehn lange Jahre haben wir nichts mehr von ihnen gehört, jetzt erwacht eine der legendären bretonische Gruppen aus dem Dornröschenschlaf. Via Amerika kommen Kornog (Jean-Michel Veillon, Christian Lemaître, Jamie McMenemy und Nicolas Quemener) und ihre prächtige Collage akustischer Musik zu uns zurück nach einer langerwarteten fünfwöchigen US-Tournee. In Langonnet hat die Gruppe im Rahmen des Festivals "Der ar wenojenn" wieder Fühlung mit dem bretonischen Publikum aufgenommen. Ein neues Programm, eine neue CD "Korong" und dieses Mal wünschen sie sich vor allem, daß man ihnen aufmerksamer zuhört.


Wie kam es dazu, daß Kornog sich wieder zusammentat?

Jean-Michel Veillon (J.-M. V.): 1987 trennte sich die Gruppe aufgrund von Fehlern im Management. Wir gingen dann unterschiedliche Wege, auch wenn wir uns dann und wann wiedertrafen, um zusammen zu spielen. Mit Christian spielte ich gemeinsam bei Pennou Skoulm, Jamie hatte völlig ausgesetzt, Gilles Le Bigot, der letzte Gitarrist hatte auch wie alle anderen aufgehört. Bei Barzaz trafen wir uns dann wieder. Jeder von uns hat inzwischen eine Menge Dinge gemacht. Manchmal ergab sich die Gelegenheit und wir empfahlen Herschel Freeman, unserem amerikanischen Agenten, andere Gruppen, manchmal schickten wir ihm auch eine Platte. Tatsächlich aber schien er nur daran interessiert, Kornog, die Gruppe wieder zurückzuholen, für die er damals gearbeitet hatte.

"(...) 1999 haben wir uns dann schließlich entschieden. Da wir uns ohnehin immer wieder sahen, sagten wir uns, daß die Gruppe sowieso schon fast wieder zusammen sei, warum sollten wir es dann nicht gemeinsam probieren."

Schließlich entschloß er sich zu handeln. Christian hat ihn getroffen, weil Herschel auch für das Konzept des "Celtic Fiddle Festival" zuständig ist. Mich persönlich hatte er zu einer Tournee mit indischen Flötisten eingeladen, die letztendlich aber nicht zustande kam, da sie nicht rentabel war. Er ließ aber nicht locker und schickte Jahr für Jahr Botschaften an den einen oder anderen von uns. Dann traf es sich, daß Christian gemeinsam mit Jamie spielte. Ich meinerseits traf mit Jamie bei den Aufnahmen für eine Platte zusammen. Christian spielte gemeinsam mit Soïg im Rahmen des "Celtic Fiddle Festival" und auch ich hatte einige Konzerte mit Sïg. Immer wieder trafen wir uns bei bestimmten Gelegenheiten und dann kam Pennoù Skoulm wieder zusammen. Und wieder hatte Herschel bei Christian, den er häufig sah, wegen Kornog angefragt, und 1999 haben wir uns dann schließlich entschieden. Da wir uns ohnehin immer wieder sahen, sagten wir uns, daß die Gruppe sowieso schon fast wieder zusammen sei, warum sollten wir es dann nicht gemeinsam probieren.

Kornog 2000: Christian Le,aître, Jamie Mc Menemy, Jean-Michel Veillon und Nicolas Quemener
Am Anfang fehlte uns Soïg. Für ihn war klar, daß er weder die Zeit hätte und daß er auch nicht so richtig die Lust hatte, wieder mitzumachen. Als wir und dann trafen, waren wir ein bißchen ratlos, weil wir und ansonten einig waren. Aber dann fiel uns Nicolas Quemener ein. Christian kannte ihn gut, weil er mit ihm als Begleitmusiker für Gilles Servat zusammengespielt hatte.

Ihr kommt jetzt gerade von einer fünfwöchigen Tournee zurück...

Ch.Lemaître (C.L.): Es war so die Art Tournee, bei der man überall rumkommt. Es ging im Südwesten los: Oklahoma, Missouri, Tennessee, Texas. Danach ging es für eine Woche nach Chicago, nach Michigan, Seattle, dann für eine Woche nach kalifornien bevor wir dann schließlich an die Ostküste zurückkamen via Philadelphia, New York und Boston.

Wie wird Kornog in den USA präsentiert?

C.M.: Als eine Gruppe, die aus der Bretagne kommt, die keltische Musik macht und die bereits mehrere Amerika-Tourneen hinter sich hat.
Da drüben sind es die Gesetze des Marktes, die den Ablauf bestimmen. Jeder Agent arbeitet in einem bestimmten Umfeld. Unser Agent zum Beispiel ist vor allem in der keltischen Musik zuhause.. Wenn die Konzerte ein bestimmtes Publikum anziehen, dann kann es geschehen, das die Werbeagenturen auf den Plan treten um die Gruppen in den wichtigeren Veranstaltungshallen zu präsentieren. Das heißt, das wir uns mittlerweile an ein Publikum wenden, das wächst und sich nicht mehr auf einen eingeweihten Kreis von Fans beschränkt.

Auch in eurer neuen Besetzung seid ihr rein akustisch geblieben. Reizt euch der Einsatz von Bässen oder Percussion nicht?

J.-M.V.: Dieser Ansatz ist interessant, weil all das, was in den 80er Jahren so geschehen ist, in der Tat etwas in Vergessenheit geraten ist. Am häufigsten hörte man damals in der Bretagne fest-noz-Musik, da gab es einen Aufschwung...
Es gibt auch eine andere musikalische Facette, die etwas experimenteller ist. Ich kann da schon was dazu sagen, weil Barzaz, Den und all diese Gruppen dazuzählen.
Es geht ja immer auch um die musikalische Weiterentwicklung. Jetzt spiele ich wieder mit Kornog. Nur weil ich in der Zwischenzeit mit Den, Barzaz oder auch bei "Celtic Procession" mitgespielt habe, ist Kornog aber nicht unwichtiger. Nichts dergleichen.

Meiner Meinung nach ist das Publikum in den USA noch nicht bereit, Gruppen wie Barzaz zu verstehen. Das Folkpublikum wäre damit völlig überfordert. Allein schon die Frage, ob das ein World Music-Konzert ist, wäre zuviel...

"Wenn wir mit Barzaz rübergegangen wären... ich bin mir nicht sicher, was dann geschehen wäre."

Kornog in den 80er Jahren: Jamie Mc Menemy, Jean-Michel Veillon, Christian Lemaître und Gilles Le Bigot Sie haben dort eine ganz bestimmte Vorstellung von Kornog und das soll sich möglichst nicht ändern. Und dann gibt es da noch ein Problem, den Gesang. Sie wollen etwas hören, das sie mit Bekanntem assoziieren können, wie zum Beispiel die schottischen Lieder. Hinterher kann man dann ohne weiteres auch ein Duett mit Geige und Gitarre spielen, ein Flötensolo oder auch bretonische Musik... Das können sie dann einordnen. Der schottische Teil ist für Kornog sehr wichtig. Ohne das wäre die Akzeptanz nicht dieselbe. Wenn wir mit Barzaz rübergegangen wären... ich bin mir nicht sicher, was dann geschehen wäre.

Dann hätten sie jemanden gesehen, der bretonisch singt und das mit dieser Stimme und mit dem Klang...eben eine Musik, bei der der Sänger im Mittelpunkt der steht.
Es wäre wahrscheinlich darauf hinausgelaufen, daß wir vor einem ganz anderen Publikum aufgetreten wären.

C.L.: Dieses spezielle Folkpublikum in Amerika kann manchmal durchaus die Besucherzahlen anheben. Das hängt von den Organisatoren und Agenten ab. Kornog unterscheidet sich da ein bißchen von den Gruppen, die sich normalerweise zusammenfinden. Es geht nicht darum, zu testen, ob das so funktioniert. Wir werden nicht Bässe und Percussion mit reinnehmen, um das mal auszuprobieren. Uns geht es vor allem um die Musik, erst in zweiter Linie kommen die kommerziellen Überlegungen.

Wie soll es mit Kornog weitergehen?

J.-M.V.: Kornog wurde wieder ins Leben gerufen, um in die Vereinigten Staaten zu gehen und es hat sich ergeben, daß wir ein Album aufnehmen konnten. Da drüben ist das eine ganz wichtige Sache. Für diese Aufnahmen haben wir viel gearbeitet. Wir waren dann im Auftrag von Green Linnet im Mai im "studio de l'Arche" in Locarn. Wir hätten es auch dabei belassen können, einfach nur unser altes Repertoire zu wiederholen. Aber wir waren daran interessiert, etwas ganz eigenes zu schaffen.

"Wir mußten uns keine Gedanken darüber machen, ob wir den Sound von Kornog wiederfinden würden. Wir spielten zum ersten Mal wieder zusammen und er war einfach da."

Schon bei den ersten Sessions ging das alles gut zusammen und wir sagten uns, daß das ja ganz gut klingt. Wir mußten uns keine Gedanken darüber machen, ob wir den Sound von Kornog wiederfinden würden. Wir spielten zum ersten Mal wieder zusammen und er war einfach da. Dann haben wir die CD aufgenommen und bevor es danach auf die Tournee in die USA ging, haben wir über die Zukunft gesprochen. Wir wollen möglichst geschlossen auftreten, so wie es zur Zeit der Fall ist, jetzt wo es um die Promotion für die neue CD geht, die bei Keltia Musique vertrieben wird.
Wir dachten uns, wenn wir schon soviel Energie in die Gruppe gesteckt haben, dann ist die Sache es auch wert, damit aufzutreten.
Und außerdem hat Kornog - im Gegensatz zu vielen anderen Gruppen - auch etwas zu sagen. Barzaz gibt es nicht mehr... Es gibt da zur Zeit einige andere Gruppen: Obrée Alie, Alain Genty..., aber solche Experimente wie Kornog, davon gibt es nicht viele. Wir waren erstaunt, wieviele Anfragen wir erhielten, kaum daß unsere Wiedervereinigung bekannt wurde. Wir werden im Mai in Bâle auftreten, im August in Dranouter und es gibt bereits Anfragen für Irland... das ist schon erstaunlich, nach 14 Jahren Abwesenheit.

"Kornog wurde damals in der Bretagne von vielen gehört, aber kaum einer hat uns wirklich aufmerksam zugehört."

C.L.: Was diesen Zeitraum angeht, da wundert es mich, daß sich gerade die Leute im Ausland noch immer an die Gruppe erinnern. Meines Erachtens ist das vor allem dem Vertrieb von Green Linnet zu verdanken. Auch wenn es keine Tourneen mehr gab, wurden die Platten trotzdem weiterhin verkauft. Wir haben wohl doch einen gewissen Eindruck hinterlassen.

In der Bretagne ist es in letzter Zeit selten geworden, Konzerte mit solcher Musik zu besuchen...

J.-M.V.: Kornog wurde damals in der Bretagne von vielen gehört, aber kaum einer hat uns wirklich aufmerksam zugehört. Ohne jetzt verbittert erscheinen zu wollen war es doch zum Beispiel so, daß wir beim Festival in Lorient im Pub aufgetreten sind und jedes Jahr machte das Publikum mehr Krach. Soweit ich mich erinnern kann, waren wir so verärgert, daß wir einen Brief geschrieben haben mit der Bitte, ob es möglich wäre, daß wir in einem anständigen Saal auftreten können...
Kornog im Dezember 2000 in Langonnet
C.L.: Bemerkenswert ist ja auch, daß wir die Gruppe 1983 gründeten, genau zu der Zeit, als diese Art akustischer Musik überhaupt nicht im Trend lag und jetzt kommen wir in dem Moment zurück, wo diese Musik wieder eher an Interesse verliert. Außerdem spielen wir ja mit einem Repertoir von eher eingeschränktem Klangumfang.

J.-M.V.: In dieser Hinsicht sind wir unterschiedlicher Meinung. Ich für meinen Teil sehe das schon anders.Tatsächlich gibt da kommerzielle Stücke und dann aber auch ganz unkommerzielle und man kann auch mit mit einem eingeschränkten Klangumfang kommerzielle Sachen machen. Man kann ganz im Gegensatz sogar mit einem Baß und einem Schlagzeug etwas machen, das überhaupt nicht klingt. Ich stimme mit Christian überein, wenn er sagt, daß es unglaublich ist, daß die Gruppe sich wieder zusammentut, jetzt wo gerade eine Ära akustischer Musik ihr Ende findet.

"Wir haben uns nie darum gekümmert, was geht und was nicht. Wir sind stur genug uns zu sagen, daß diese Art akustische Musik etwas Zeitloses hat."

Ende der 70er Jahre gab es Gruppen wie die Bothy Band, etc... Kornog hat kurz darauf angefangen und erlebte dann einen Höhepunkt. Dann kamen die Tourneen in den Vereinigten Staaten. Das war eine Periode, da lief alles wie von selbst und schien so leicht. Mit dieser Gruppe sind wir immer gegen den Strom geschwommen. Und jetzt sieht es so aus, als gäbe es schon wieder einen Rückgang in der Folkmusik und im Bereich der traditionellen Musik im allgemeinen... und genau in dem Moment treten wir wieder in Erscheinung.

Wir haben uns nie darum gekümmert, was geht und was nicht. Wir sind stur genug uns zu sagen, daß diese Art akustische Musik etwas Zeitloses hat.

Kornog, das ist in der Tat Handarbeit. Jedes Konzert ist anders. Was die Musik angeht, da habe ich in technischer Hinsicht auch schon mit einem größtmöglichen Freiraum gearbeitet, wo jeder Musiker viel Freiheit hatte, beispielweise bei "Celtic Procession", mit Jacky Molard oder auch bei Alain Genty, der es immer extrem genau nimmt.
Bei Kornog, da gibt es auch einen gewaltigen Unterschied zwischen der ersten Periode und heute, und zwar in dem Sinn, daß wir jetzt viel offener spielen. Ob man das bemerken wird? Das weiß ich nicht.
Früher war das Zusammenspiel viel geordneter. Wir haben es nicht immer geschafft, unsere musikalischen Vorstellungen umzusetzen. Das wären dann richtige Kompositionen gewesen. Unsere Musik war sehr verschachtelt, sehr aufgeräumt und das ging soweit, daß Michael O'Domhnaill uns eines Tages sagte "Das ist alles so eng wie ein Entenarsch".
Kornog heute, das ist alles viel relaxter. Wir haben aus freien Stücken jedem viel Platz eingeräumt.

Jeder von uns hat andere Erfahrungen gemacht, aber wenn wir dann zusammenkommen, dann müssen wir nur kurz wieder zusammenspielen, und schon funkt es wieder zwischen uns. Vielleicht liegt das daran, daß die rythmischen Elemente in unserem Zusammenspiel nicht so wichtig sind. Mit Alain Genty zum Beispiel spielen wir leider nur sehr selten und wenn wir zusammen proben, dann müssen wir wieder ganz von vorne anfangen.

"Dabei gab es gleich zu Beginn einigen Trubel. Auf eine Anfrage von Keltia Musique mußten wir nämlich in gerade mal fünf Minuten ein Stück auf die Beine stellen hin für deren CD 'Les grands airs celtiques'." Bei Kornog, da sind viele Dinge sofort klar. Wir finden unsere Harmonien, einen gemeinsamen Code. Wenn wir ein Stück arrangieren, dann ist das ganz ähnlich. Wir wissen sofort, ob wir das mit dieser Gruppe so machen können oder nicht. Da gibt es keine Zweifel.


Wie ist es möglich, ein Repertoire so schnell zusammenzustellen?

J.-M.V.: Wir haben uns im September 99 zum ersten Mal wieder zusammengesetzt. Dann haben wir das neue Repertoire ausgearbeitet und wir hatten uns das Ziel gesetzt, im Mai darauf ins Studio zu gehen. Es war wirklich nicht schwierig herauszufinden, was wir spielen würden. Jamie hatte seine Lieder schon fertig. Wir haben das Album sehr schnell entwickelt.
Dabei gab es gleich zu Beginn einigen Trubel. Auf eine Anfrage von Keltia Musique mußten wir nämlich in gerade mal fünf Minuten ein Stück auf die Beine stellen hin für deren CD "Les grands airs celtiques".

Das war dann die "Hommage" für Alan Stivell?

J.-M.V.: Im ersten Anlauf hatte man bei Keltia Musique vor, Kornog zu fragen, ob wir das "Bro Goz" ("Bro goz ma zadoù", die bretonische Nationalhymne) spielen würden. Das war aber absolut nicht die Art von Musik, die wir machen wollten.
Ich persönlich hatte eine Version von "Gwerz Ker Is" aufgenommen, aber die Produzenten hatten bereits genug melodielastige Stücke. Nachdem es eher etwas rythmisches sein sollte, dachte ich an ein Stück von Stivell, das ich den anderen vorschlug. Ich dachte, ich könnte es auswendig, aber ich besaß keine Aufnahme davon. Christian hat es dann glücklicherweise in einer Juke-Box der Bar Ti Coz in Morlaix aufgetrieben. Es gab dann auch wirklich eine Passage, die ich komplett vergessen hatte, die von Dave Swarbrick... Das ist nicht wirklich ein altes Stück, aber es gehört so zur bretonischen Kultur der 70er Jahre, das war etwas, was damals viele auf der LP "Raok dilestra" gehört haben. Die "gavotte" stammt aus der "Symphonie Celtique". Unsere Zusammenstellung endet mit einer kleinen Improvisation.

Könntet ihr euch auch ein Repertoire vorstellen, bei dem eher Kompositionen im Vordergrund stehen?

J.-M.V.: Warum nicht, aber sie würden auf jeden Fall von der Gruppe ausgesiebt werden und das wird dann zwangsläufig nach Kornog klingen. Wenn einer von uns etwas komponiert, dann wird er sofort wissen, ob das was für Kornog ist oder nicht. Es gibt aber auch Stücke, die wir erneut aufgreifen und die noch nie auf einer unserer Platten waren.

"Zusammenkommen wird die Gruppe nun eher, um bei Festivals zu spielen. Wir haben keine Lust mehr auf die Auftritte in den Musikkneipen..."


Kornog in der unmittelbaren Zukunft?

J.-M.V.: "Korong", die neue CD erscheint in Lizenz bei Keltia Musique. Aufgrund der notwendigen Vorbereitungen für eine richtige Tournee hatten wir wenig Zeit, um viel aufzutreten.

Zusammenkommen wird die Gruppe nun eher, um bei Festivals zu spielen. Wir haben keine Lust mehr auf die Auftritte in den Musikkneipen... Es gab eine Zeit, wo wir innerhalb zehn Jahren fast in jeder bretonischen Kneipe gespielt haben. Durch den Anti-Lärm-Gesetz müssen außerdem zur Zeit die Kneipen schließen, die sich bis jetzt behaupten konnten. Sie werden voll erwischt und es ist ein Drama...


Kornog / Eckdaten

1980 - Jamie Mc Menemy, Soïg Siberil und Christian Lemaître gründen Kornog und spielen alle auf dem ersten Soloalbum von Jamie Mc Menemy "Hent to Kerigouac'h" mit.
1981 - der Flötenspieler Jean-Michel Veillon schließt sich dem Trio an
1983 - In Belgien treffen sie The Tannahill Weavers, die die Gruppe ihrem amerikanischen Agenten, Herschel Freeman vorstellen. Eine erste, sechswöchige Tournee führt sie quer durch Amerika
- Im Minneapolis Coffehouse wird spontan das erste Album "Premier" aufgenommen und bei Green Linnet veröffentlicht. Kornog ist die erste bretonische Gruppe, die bei diesem Label unterzeichnet.
1985 - das zweite Album "Ar seizh avel" wird veröffentlicht
1986 - Soïg Siberil wird durch Gilles Le Bigor ersetzt
1987 - Bei Adipho erscheint "Kornog IV". Die fünfte Tournee in den USA, Konzerte in Griechenland, Jugoslawien, Irland, Belgien, Deutschland, Spanien und Italien. In der Bretagne treten Kornog mit den Chieftains auf.
1988 - Kornog trennt sich
1999 - Neugründung , diesmal mit dem Gitarristen Nicolas Quemener
2000 - Kornog sind auf der CD "Les grands airs celtiques", das bei Keltia Musique herauskommt, vertreten, dann nehmen sie "korong" auf, ein neues Album für Green Linnet. Bei An Naer Produksion wird "Kornog IV" als Reedition veröffentlicht.
2001 - das Album "Korong" wird in Frankreich bei Keltia Musique vertrieben

(Übersetzung: Willi Rodrian, 2001)

Kontakt:

Jamie Mc Menemy
Ty anglais
F-29150 DINÉAULT
Tel:/Fax: 0033-2-98 86 33 33
e-mail: jamie@wanadoo.fr

Jean-Michel Veillon
Pont ar Stang
F-22140 KAWAN
Tel./Fax: 0033-2-96 35 89 84
e-mail: jmveillon@mageos.fr